Archiv 2014

Hier finden sie ältere Nachrichten aus dem Jahr 2014:

 

Ice-Bucket challenge
Auch wir wurden herausgefordert und haben diese natürlich auch angenommen. Gemeinsam spendeten wir 170,- € für den guten Zweck. Ein Video von der Aktion könnt ihr auf unserer facebook-Seite sehen. 

Nacht der Offenen Kirchen
Dienstag, den 18. November 2014
Am 24. Oktober war es soweit, im ganzen Kreis Mettmann öffneten am Abend die Kirchen ihre Pforten und luden zur 2. Nacht der offenen Kirchen ein. In Wülfrath beteiligten sich alle drei Kirchengemeinden und wir begingen diesen Tag ökumenisch. Nach einer Eröffnungsandacht lud die katholische Kirchengemeinde zu einer Taschenlampenführung in die stimmungsvoll und mit besonderen Akzenten beleuchtete Kirche St. Joseph ein. Über 100 Kinder und Jugendliche erkundeten die Kirche mit Lampen und Laternen. Das Programm in der Stadtkirche stand ganz im Namen des Kirchenkabaretts.  Die altbekannte Kabarettgruppe „Die Scheibenwischer“ luden zu einer Spezialausgabe ihres Kabarettprogramms ein, welches das kirchliche Geschehen in den Fokus nahm. So wurde die Church-Card angepriesen, die es einem ganz einfach macht, Bonus-Punkte für den Kirchgang zu sammeln. Mit Klaviermusik untermalt, gab es zwischen den Aufführungen ein Kirch-Café - den Laudamus-Tee - in der ebenfalls von Frithjof Kuhlmann stimmungsvoll beleuchteten Stadtkirche. In der Freien ev. Gemeinde ging das Programm dann weiter. Dort erwartete die Besucher ein reichhaltiges musikalisches Programm, zusammen mit dem Chor wurden Lobpreislieder gesungen. Mit einer ökumenischen Andacht zur Nacht klang dort die Nacht der Kirchen aus.

Man kann sagen, die Nacht der Kirchen, die für unsere Gemeinden eine Premiere war, war ein voller Erfolg, mehr als 400 Besucher nahmen an allen Veranstaltungen teil und man sah so manchen im Programmheft blättern und an der Tee-Theke merkte man, dass auch auswärtige Besucher den Weg zu uns gefunden hatten: „Und wie komme ich nun zur Kirche nach Düssel, dort will ich noch die Aufführung sehen.“ Pfarrer Rehrmann: „Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung der Nacht der Kirchen, in denen wir unser Programm gerne noch erweitern wollen.“


Das Probenwochenende der Kantorei
Dienstag, der 18. November 2014
Am 25./26. Oktober fuhr die Kantorei zum Probenwochenende in das Haus „Friede“ in Hattingen. 95 Sänger begannen den Samstagmorgen um 9:15 Uhr mit Atem- und Stimmübungen um dann zwei Tage intensiv am Feinschliff für die diesjährige Adventskammer zu feilen. Im Mittelpunkt der vormittäglichen Übungen lag das „Agnus Dei“ aus der „Misa a Buenos Aires“ (Missa Tango) von Martin Palmerí. Der fugenartige Aufbau und die verschachtelte Harmonik des Stückes forderte die Konzentration jeder Stimmgruppe. Immer wieder bestand Kantor Thomas Gerhold auf präzise Tonfolgen und die genaue Textverteilung. Um 12:45 Uhr folgte die wohlverdiente Mittagspause. 
 
Das Team von „Haus Friede“ stand mit leckerem Essen bereit und man hatte Zeit, Gespräche zu führen und die neuen Mitstreiter besser kennen zu lernen. Um 14:30 Uhr ging es dann schon weiter. Im „Credo“ wurde der umfangreiche Text in an- und abschwellender Dynamik regelrecht gepaukt. Es war beeindruckend, wie man als Sänger langsam immer mehr Sicherheit in den Teilstücken erlangte. Um 16:00 Uhr gab es dann eine Kaffeepause. Ein umfangreiches Süßigkeitenbüffet wurde zur „Straße der Versuchung“, die immer wieder zahlreich benutzt werden durfte. Die folgenden zwei Stunden wurden für Einzelstimmproben genutzt. Zuerst durfte der Alt/Bass dann der Sopran/Tenor ohne weitere „störende“ Stimmen einfach noch einmal „Töne kloppen“. Um 18:30 Uhr beendete Thomas Gerhold den umfangreichen Probentag. Nach dem Abendessen begann der gemütliche Teil des Wochenendes. Viele Mitglieder der Kantorei hatten ein buntes Unterhaltungsprogramm zusammengestellt. Bei einem Glas Wein und vielen Knabbereien konnte man einige Sänger von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Es gab wunderschöne Textbeiträge, ausgefeilte Tanzchoreografien die zum Mitmachen einluden und zum Schluss gab es noch die „Theaterzeit im Chor“. Der 50. Geburtstag von Thomas Gerhold war ein beliebtes Thema der Mitstreiter und den Sängerkollegen wurden so die sieben Himmel des Kantors nahe gebracht.

Nach einer kurzen Nacht und einem guten Frühstück traf man sich um 9:15 Uhr zur nächsten Gesangsprobe. Nun wurde im Verlauf des Tages zusammengesetzt, was zusammen gehört. „Kyrie“, „Gloria“, „Sanctus“ und „Benedictus“ bedurften noch einiger Nachhilfen, bis der Kantor uns um 15:00 Uhr mit einem tollen Lob nach Hause entließ. Es war ein arbeitsreiches und ein fröhliches Wochenende. Nun geht es in den Endspurt. Wir sind aufgeregt, voller Vorfreude und begeistert von der wunderschönen Musik. Es ist bald soweit. “Adventskammer 2014: Wir kommen!“


Goldkonfirmation
Montag, den 03. November 2014
Am Sonntag den 2.November 2014 fand unserer Kirchengemeinde die diesjärige Goldkonfirmation statt. Es waren zu diesem Fest alle Konfirmanden und Konfirmandinnen eingeladen, die vor 50 Jahren, also im Jahr 1964, konfirmiert wurden.
 
Bei den 30 Teilnehmern der Jubiläumskonfirmation waren auch 3 Damen dabei, die vor 70 Jahren im Jahr 1944 und vor 75 Jahren im Jahr 1939 konfirmiert wurden. Diese Konfirmationsfeiern nennt man Gnaden- und Kronjuwelenkonfirmation. Der Name Kronjuwelenkonfirmation stammt aus einem Bibelspruch aus der Offenbarung: "Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben."

Nach dem Abendmahlsgottesdienst trafen sich die Jubiläumskonfirmanden im Gemeindehaus Am Pütt und tauschten sich, eingerahmt in ein reichhaltiges Programm, über ihre Erfahrungen aus der langen Zeit seit der Konfirmation aus.

Angedacht
Montag, der 01. Dezember 2014 
"Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und die Steppe wird blühen wie die Lilien."
Die Erlösten sollen nach Zion kommen mit Freuden... Es ruft eine Stimme: "In der Wüste bereitet dem Herrn den Weg. Macht in der Steppe eine ebene Bahn unserem Gott!" Jesaja 35,1+10 und 40,4
 
Dies sind Visionen und Verheißungen, die der Prophet Jesaja gut 600 Jahre vor Jesu Geburt an das Volk Israel in Babylon richtet. Das Volk lebt 1000 Kilometer von Jerusalem entfernt in Gefangenschaft und hat kaum Hoffnung in sein Heimatland zurückkehren zu können. 
Ein deutscher Politiker sagte einmal: „Wer Visionen hat, soll zum Psychiater gehen.“ Mir scheint die heutige Politik seltsam visionslos. Krankt heute die Politik in Europa nicht daran, dass die große Vision von De Gaulle und Adenauer von einem Kontinent in Frieden und Freiheit in den Hintergrund getreten ist und man sich hauptsächlich um das Geld streitet?
Wo sind die großen Ziele hingekommen? Wer erinnert sich noch an die großen Visionen, die Martin Luther King vor genau 50 Jahren hatte? 1963 hielt er seine große Rede in Washington: „I have a dream...“ „Ich habe einen Traum, dass einmal die Kinder früherer Sklaven und die Kinder früherer Sklavenhalter nebeneinander sitzen und friedlich miteinander leben.“
Es ist in diesem Herbst genau 50 Jahre her, dass der baptistische Pfarrer Martin Luther King am 13.9.1964 in Ost-Berlin in der Marienkirche zu den Menschen in Deutschland sprach und eine große Hoffnung entstand, dass einmal die Menschen gewaltfrei die Mauer in Berlin überwinden würden. Über diese Vision sprach Martin Luther King 25 Jahre vor ihrem wirklichen Fall. Diese Hoffnung haben sich die vielen evangelischen Gemeinden in der ehemaligen DDR bewahrt, weiter getragen und letztendlich verwirklicht.
 
Am 9. November haben wir ein wunderschönes Fest zum 25jährigen Mauerfall in Berlin gefeiert. Tausende waren dort, und wer nicht dorthin fahren konnte, hat es sich zumindest am Fernsehen angeschaut. Visionen sind nicht nur Hirngespinste, sie können sich erfüllen. Es wäre gut, wenn in der Welt und in unserem Köpfen auch andere Mauern fallen würden, die sich zwischen den Menschen aufgebaut haben. Die nun kommende Adventszeit ist eine Zeit der Erwartung und der Besinnung.
Der Prophet und Visionär Jesaja hat vor 2600 Jahren auf etwas hingedeutet, was sich erst viele Jahrhunderte später in der Geburt Jesu erfüllt hat. Darauf bereiten wir uns in der Adventszeit vor. Es ruft eine Stimme: „In der Wüste bereitet dem Herrn einen Weg.“ Diese Vision wird auf Johannes den Täufer hin gedeutet, der zum Verkünder des Messias geworden ist. Und Jesaja hat an anderer Stelle die Geburt des Friedenskönigs hingewiesen. „Das Volk, das im Finstern wandelt, das sieht ein großes Licht.... Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben und die Herrschaft ruht auf seinen Schultern, und er heißt Wunderrat, Gott Held, Ewigvater und Friedefürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende.“
 
Der farbige Prediger Martin Luther King hat 1964 den Menschen in Ost-Berlin Mut gemacht. Es war damals die erste „Friedensdemonstration“ in einer Kirche gegen den Mauerbau, zu der tausende Christen aus der damaligen DDR kamen. 1500 Menschen hörten damals Martin Luther King in der Marienkirche. Und es waren noch tausende draußen vor der Tür und gingen zur Sophienkirche, wo Martin Luther King seine Predigt wiederholte. Es war ein beeindruckender Protest gegen den Mauerbau. Es hat dann noch 25 Jahre gedauert, bis die Mauer eingerissen wurde. Aber die Vision hat in den Menschen weitergearbeitet, gegen jede menschenverachtende Diktatur. Ich glaube, dass auch die Vision vom Friedensreich Gottes, das Jesus in die Welt gebracht hat, in den Menschen weiterwirkt. Endgültig werden wir das Friedensreich Christi erst im Himmel erleben, aber wir sind auf dem Weg dorthin und dazu aufgerufen heute schon an diesem Friedensreich mitzuwirken.
Pfarrer Ingolf Kriegsmann 

Jugendgottesdienst
Wir laden euch am Samstag den 15.11.2014 um 18:30 Uhr zum Jugendgottesdienst in die Jugendräume des Gemeindehauses Am Pütt ein. Der Jugendgottesdienst wird von Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vorbereitet und durchgeführt. 

Thomas Rehrmann: „Die Jugendlichen sind überall beteiligt, denn wir wollen Kirche von Jugendlichen für Jugendliche machen.“ 

Der Jugendgottesdienst steht unter dem Motto: David und Goliath - der Schwächere gewinnt. Herzlich eingeladen sind alle Jugendlichen, junge Erwachsene und Junggebliebene.


Ökumenische Sternsingeraktion
Montag, der 15.Dezember 2014
In der Zeit vom 28. Dezember 2014 – 11. Januar 2015 ziehen wieder die Sternsinger durch unsere Stadt. Kinder laufen an drei Tagen in dieser Zeit als Könige verkleidet durch die Straßen und sammeln für Kenia, Indien und Argentinien.
Sie bringen den Segen Gottes zum neuen Jahr von Haus zu Haus und singen Lieder. Das Sternsingen wird von der katholischen Kirchengemeinde und der Ev.-ref. Kirchengemeinde organisiert. Dafür werden noch ganz viele Kinder benötigt. Alle, die daran teilnehmen wollen, melden sich bitte bei Gemeindereferentin Ulrike Platzhoff (02058/3176) oder Pfarrer Ingolf Kriegsmann (02058/925633)
Die einzelnen Gruppen gehen in dieser Zeit an verschiedenen Nachmittagen durch die ihnen zugeteilten Straßen von Haus zu Haus. (An welchen Nachmittagen in dieser Zeit gesungen wird, suchen sich die einzelnen Gruppen aus, da manche Familien lieber in der Ferienzeit und andere nach der Ferienzeit am Sternsingen teilnehmen möchten.) 
Aussendungsgottesdienst 28. Dezember 2014, 10:30 Uhr in St.Joseph  
Dankgottesdienst 11. Januar 2015, 10:00 Uhr in der Stadtkirche 
Dankeschön-Treffen: 24. Januar 2015 im Gemeindehaus Am Pütt 
Anmeldung für Kinder, Kindergruppen und Begleitpersonen an: 

Ulrike Platzhoff, Katholisches Pastoralbüro, Goethestraße 75, 42489 Wülfrath, Tel. 3176, Fax 74936


Gottesdienste in der Weihnachstzeit 

Freitag, den 12. Dezember 2014
Sehr herzlich laden wir zu den Gottesdiensten an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen ein.
 
Ganz besonders weisen wir auf unser neues Angebot hin: 
Familiengottesdienst für Familien mit kleineren Kindern am 24.12. um 15:00 Uhr in der Kirche Ellenbeek. 
Dieser Gottesdienst, der mit dem Kindergarten Villa Kunterbunt gestaltet wird, ist extra für Familien mit kleineren Kindern ausgelegt.
 
 
Folgende Gottesdienste feiern wir an Weihnachten und zum Jahreswechsel:
  Stadtmitte Ellenbeek
24. Dez.
Heiligabend
 
 
 
15:00 Uhr
Familiengottesdienst
mit Krippenspiel
Pfarrer Kriegsmann
 
15:00 Uhr
Familiengottesdienst
für kleinere Kinder
mit Krippenspiel
Pfarrer Rehrmann
  16:30 Uhr
Familiengottesdienst
mit Krippenspiel
Pfarrer Kriegsmann
 
16:30 Uhr
Familiengottesdienst
mit Krippenspiel
Pfarrer Rehrmann
Posaunenchor
 
18:00 Uhr
Christvesper
Pfarrer Kriegsmann
 
23:00 Uhr
Christmette
Pfarrer Rehrmann
Kantorei
25. Dez.
1. Weihnacht
10:00 Uhr
Pfarrer Kriegsmann
 
26. Dez.
2. Weihnacht
 
10:00 Uhr
Pfarrer Rehrmann
Singgottesdienst 
 
Sonntag 28. Dez.
 
10:00 Uhr
Pfarrer i.R. Alberti
 
31. Dez.
Altjahresabend
16:30 Uhr (A)
Pfarrer Kriegsmann 
18:00 Uhr (A)
Pfarrer Kriegsmann
01. Jan 2015
Neujahr
10:00 Uhr
Pfarrer Rehrmann
 

 


Adventskammer 2014: Misa a Buenos Aires (Misa Tango)
Dienstag, den 4. November 2014
Am Samstag, den 6.12. und am Sonntag, dem 7.12.2014 finden um jeweils 17:00 Uhr in der ev. Stadtkirche Wülfrath die diesjährigen Konzerte der Adventskammer statt.
Im Mittelpunkt steht diesmal die beeindruckende „Misa a Buenos Aires (Misa Tango)“ für Streichorchester, Chor, Bandoneon, lateinamerikanisches Klavier und Mezzosopran des argentinischen Komponisten Martín Palmerí. Der argentinische „Tango nuevo“, der durch Komponisten wie Astor Piazzolla bekannt geworden ist, durchzieht als roter Faden diese Messe. Die Kantorei Wülfrath wird zusammen mit dem Kammerorchester Essen und den hochkarätigen Solisten Stephan Langenberg (Bandoneon), Pablo Paredes (Klavier) und Luz Rivera (Mezzosopran) die Messe zu Gehör bringen. Natürlich werden auch wieder Lieder und Geschichten zum Advent gesungen und vorgetragen.
Der Vorverkauf dafür begann am Samstag, den 8. November um 09:00 Uhr im „Wülfrather Reisebüro“, Wilhelmstraße 175 (gegenüber der Wülfrather Medienwelt in der Fußgängerzone). Nur dort sind die Platzkarten zum Preis von 12,- und 15,- € erhältlich. Wir freuen uns, Sie am 2. Advent begrüßen zu dürfen! 

1. Wülfrather Spendenessen
Dienstag, der 18. November 2014
Am 2. Adventssonntag, dem 7. Dezember 14 laden wir zu einem besonderen Gottesdienst in die Kirche Ellenbeek ein. Wegen der Adventskammer findet in der Stadtkirche kein Gottesdienst statt. In der Ellenbeek wollen wie im Anschluss an den Gottesdienst um 11:00 Uhr ein Spendenessen zugunsten des Kenia-Projektes des Kirchenkreises veranstalten. Wenn Sie eine Suppe für das Spendenessen spenden wollen, melden Sie sich gerne im Gemeindeamt (Tel.: 92560). 

Angedacht
Dienstag, den 22. Oktober 2014
Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich, und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen. Sir 35,10


„Machen wir doch Halbe-Halbe.“ Diese versöhnlichen Worte höre ich zuweilen aus der Küche, wenn eines meiner Kinder eine Süßigkeit bekommen hat und nun natürlich auch der andere etwas abhaben möchte. Halbe-Halbe machen, das bedeutet für sie, die geschenkten Gaben fair teilen. Wenn meine Kinder sich darauf geeinigt haben, dass jeder die Hälfte bekommt, dann ziehen immer beide zufrieden lächelnd und glücklich über ihr Naschwerk davon. Es ist für sie ganz selbstverständlich zu teilen, nicht immer natürlich – manchmal fließen da auch die dicksten Tränen – aber wenn sie es schaffen, dann fühlt sich keiner übervorteilt und man merkt, das kommt daher, dass sie nicht geizig sind, denn da wird dem anderen nicht nur ein kleines Stück angeboten, sondern fair, die Hälfte.


Der jüdische Weisheitslehrer Jesus Sirach, von dem der Monatsspruch für Oktober stammt, fordert uns zu solchen Opfern in diesem Sinn auf: Gebt ohne zu geizen.

 

„Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich, und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen.“ (Sir 35,10) Im alten Israel galt ein Opfer als Geschenk an Gott. Ihm wird zurückgegeben, was wir von ihm empfangen haben. Und das ist eben eine ganze Menge. Für ihn soll nicht nur ein kleines Stück übrigbleiben, sondern für ihn soll es das Beste sein und das waren die Erstlinge. Es war es üblich, dass man von den ersten Dingen, die bei der Ernte reif wurden, etwas Gott gegeben hat, um sich zu bedanken. Es wurde nicht aus dem Überfluss gegeben, denn wer die ersten Früchte gibt, die er geerntet hat, oder das erste Zicklein opfert, das geboren wurde, der vertraut darauf, dass auch zukünftig noch genug da ist. Es wird aus Dankbarkeit die erste empfangene Gabe los gelassen.


Auch wenn es heute keine Opfer mehr gibt, ist diese alte Tradition der Opfergaben bis heute auch in unserer Kirche lebendig. An Erntedank spenden viele von Ihnen Früchte und Gemüse aus ihrem Garten. Farbenprächtig und bunt schmücken sie unsere Erntedankgottesdienste. Das ist unsere Art Gott für die Fülle und die gelungene Ernte zu danken. Durch diese Großzügigkeit ehren wir Gott! Und unserer Gaben spiegeln etwas von der Großzügigkeit Gottes selbst wider, der verschwenderisch und vorbehaltlos seine Liebe an uns verschenkt. Geiz ist dort am falschen Platz, denn wer geizt, der ist ängstlich, ob ihm genug bleibt. Aber wer reichlich gibt, lässt los. Und wer reichlich gibt, vertraut nicht auf das, was er besitzt oder auf den Ertrag seiner Ernte, sondern auf Gott selbst. Er vertraut darauf, dass er derjenige ist, der uns alle Gaben gibt und der die Bedingungen für Wachstum und Gedeihen geschenkt hat. So gesehen macht Geben freier und reicher, nicht gebundener und ärmer. Wir dürfen für das danken, was wir von Gott empfangen. Wir dürfen einen Moment innehalten angesichts der herbstlichen Fülle und Pracht in unseren Gärten und auf unseren Feldern. Und wir dürfen die geschenkten Gaben mit anderen teilen – all das feiern wir an Erntedank. Das sollten wir wieder einmal ganz bewusst tun – gern und reichlich geben und ohne zu geizen!

 
Bereits der Schriftgelehrte Jesus Sirach denkt bei Opfern nicht allein an materielle Gaben. Er schreibt: „Speiseopfer bringt dar, wer Liebe erweist. Dankopfer spendet, wer Almosen gibt.“ So ist bei Gott  jede Gabe immer auch eine Aufgabe, die Aufgabe nämlich miteinander zu teilen, damit alle etwas davon haben. Erntedank im Oktober ist eine Gelegenheit dazu. So mag ich gerne – im Sinne meiner Kinder sagen: „Geteilte Freude, ist doppelte Freude, machen wir doch Halbe-Halbe.“
Pfarrer Thomas Rehrmann

Friedensgebet am Buß- und Bettag
Montag, den 10. November 2014
Die aktuellen Kriegsschauplätze: der jahrelange Krieg in Syrien und der Terrorstaat der IS, die Auseinandersetzungen in der Ukraine beunruhigen viele Menschen. Um ein Zeichen des Friedens zu setzen laden die Wülfrather Kirchen zu einem ökumenischen Friedensgebet ein.
 
Am Mittwoch den 19.11.2014, dem Buß- und Bettag findet in der Ev. Stadtkirche ein ökumenischer Buß- und Bettag ein. im Anschluss an den Gottesdienst wollen wir - gegen 18:45 - zum Dorfkirchentagskreuz im Angergarten gehen und dort ein Friedensgebet abhalten.
 
Alle Beteiligten sind eingeladen ein persönliches Gebet für den Frieden abzulegen, eine Kerze zu entzünden und so den Opfern des Krieges zu gedenken.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Jugendgottesdienst

Montag, den 10. November 2014

Wir laden am Samstag den 15.11.2014 um 18:30 Uhr zum Jugendgottesdienst in die Jugendräume des Gemeindehauses Am Pütt ein. Der Jugendgottesdienst, wird von Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vorbereitet und durchgeführt. Pfarrer Thomas Rehrmann: Die Jugendlichen sind überall beteiligt, denn wir wollen Kirche von Jugendlichen für Jugendliche machen.“ 

 

Der Jugendgottesdienst steht unter dem Motto: David und Goliath - der Schwächere gewinnt. Herzlich eingeladen sind alle Jugendlichen, junge Erwachsene und Junggebliebene.


Orgelnachmittag
Dienstag, den 4. November 2014 
Nach gut zwei Jahren intensiven Spendensammelns konnte im August diesen Jahres die Renovierung unserer Orgel in der Stadtkirche von der Firma „Weyland Orgelbau“ durchgeführt werden. Dazu wurden zuerst alle 1680 Pfeifen ausgebaut und auf der Orgelempore gelagert. Jede einzelne Pfeife wurde dann mit Druckluft und Spezialmitteln gereinigt. Defekte Pfeifen, bzw. Teile von Pfeifen, die überarbeitet und repariert werden mussten, traten dann die Reise in die Orgelbauwerkstätten nach Leverkusen an. Jetzt ist unsere Orgel runderneuert und für die nächsten 20 Jahre gut gerüstet. 
 
Wir danken noch einmal ausdrücklich allen Spendern, die mit kleinen und größeren Gaben zum Erhalt unserer Orgel beigetragen haben.
 
Als Dankeschön bietet Thomas Gerhold am Sonntag, den 9. November ab 15:00 Uhr einen „Orgelnachmittag“ in der Stadtkirche an, an dem er die Orgel erklärt, die Renovierungsarbeiten zeigt und den Nachmittag mit einem kleinen Orgelkonzert beschließt.

Theateraufführung im Gemeindehaus
Dienstag, den 22. Oktober 2014
Gezeigt wird ein Theaterstück zum Monolog "Bald ruh ich wohl - Eichmanns letzte Nacht" von Andreas Gruhn.
 
Geschildert werden Adolf Eichmanns Gedanken und Verhalten in dessen letzter Stunde in seiner Gefängnisszelle vor der Hinrichtung in Jerusalem. Der Monolog basiert zum großen Teil auf Verhörprotokollen und und einigen überlieferten Sätzen Eichmanns.      
Was mag ein Mensch, wie Eichmann in seiner letzten Stunde gedacht und getan haben? Kann ein solcher Verbrecher seiner Hinrichtung entgegensehen, mit dem Eingeständnis von Schuld? 
 
Ein Mensch erwartet seine Hinrichtung: schuldig oder unschuldig, Killer, Massenmörder oder skrupelloser Schreibtischtäter. Er ist einfach nur ein Mensch, der weiß, dass er sehr bald nicht mehr existieren wird.
 
Die Veranstaltung findet am 06.11.2014 um 15:00 Uhr im Gemeindehaus Am Pütt statt. 
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
 
 

Goldkonfirmation
Montag, den 30. Juni 3014
Am 02. November dieses Jahres feiern wir Goldkonfirmation des Konfirmationsjahrgangs 1964. Wir würden gerne allen, die vor 50 Jahren in unserer Gemeinde konfirmiert wurden, eine Einladung zuschicken, in der wir über den Ablauf dieses besonderen Tages informieren. Da viele der damaligen Konfirmanden ihre Nachnamen geändert haben und nicht mehr in Wülfrath wohnen, ist es für uns schwierig, sie zu finden. Deshalb bitten wir Sie, uns bei der Suche zu helfen! Geben Sie uns Ihre aktuelle Adresse. Vielleicht haben Sie auch noch Kontakt zu einigen Mitkonfirmanden und haben deren Adresse oder vielleicht haben Sie noch eine Adressliste des letzten Klassentreffens, die Sie uns zur Verfügung stellen könnten. Nur so ist es uns möglich, so viele Ihrer Konfirmandenfreunde wie möglich zu finden. Ebenso laden wir auch alle Goldkonfirmanden die in Wülfrath leben, aber 1964 in einer anderen Gemeinde konfirmiert wurden, sowie alle Konfirmanden, die Ihre Diamantene Konfirmation haben, zu dieser Feier ein. Melden Sie sich bitte im Gemeindeamt unter Tel.: 02058/92560 oder per E-mail: ev.-kirche-wuelfrath@t-online.de 

Nacht der offenen Kirchen
Montag, den 20. Oktober 2014
Im gesamten Kreis Mettmann öffnen in der Nacht des 24. Oktobers die Kirchen ihre Pforten und gewähren vielfältige Einblicke. In Wülfrath ni mmt die kath. Kirchengemeinde, die ev.-ref. Kirchengemeinde und die Freie ev. Gemeinde an der Nacht der offenen Kirchen teil.
 
18:00 Uhr ökumneischer Eröffnungsgottesdienst in St. Joseph
18:45 Uhr Imbiss im Vorraum von St. Joseph
19:00 Uhr Taschenlampen-Führung in St. Joseph - für Kinder und Familien (Taschenlampe mitbringen)
19:00 Uhr Kirchenkabarett "Scheibenwischer" in der ev. Stadtkirche
20:00 Uhr Laudamus Tee (musikalischer Teetreff) in der ev. Stadtkirche
21:00 Uhr Kirchenkabarett "Scheibenwischer" in der ev. Stadtkirche
21:00 Uhr Lobpreismusik zum Mitsingen in der freien ev. Gemeinde
22:00 Uhr Begegnung und Imbiss in der Freien ev. Gemeinde
23:00 Uhr Meditation zur Nacht in der Freien ev. Gemeinde 
 
Sie sind eingeladen, an allen Veranstaltungen teilzunehmen oder auch n
ur zu einzelnen Aktivitäten vorbeizuschauen. 
Das vollständige Programm erfahren sie unter www.kirchennacht-me.de 

Informationsveranstaltung in Rohdenhaus
Montag, den 21. Oktober 2014
Das Presbyterium lädt alle Anwohner, Gemeindeglieder und Interessierte zu einer Informationsveranstaltung über die weitere Entwicklung des kirchlichen Geländes in Rohdenhaus ein. Der Baukirchmeister gibt Einblick in die konkreten Pläne und den Zeitplan der zukünftigen Entwicklungen unser Liegenschaften. Für Fragen stehen wir gerne bereit. Die Veranstaltung findet im Kindergarten Rohdenhaus am 21.10.2014 um 19:00 statt.
 
 
 
 

Kinderfreizeit 2014
In den Herbstferien starten wir zusammen mit der Kirchengemeinde Gruiten ins Sauerland zu einer Kinderfreizeit. Eingeladen sind alle Jungen und Mädchen zwischen 8 und 12 Jahren. Vom 3. bis 11. Oktober erwarten euch spannende acht Tage mit buntem Programm. Ihr könnt ganz nach Lust und Laune aus verschiedenen Hobbygruppen wählen und euch kreativ und sportlich betätigen. Rund um das Haus laden Wald und Wiesen zu Geländespielen und Ausflügen ein. Aber auch ruhige Momente kommen nicht zu kurz, so könnt ihr Geschichten lauschen und euch einfach mal erholen. Auch gemeinsames Singen und Beten steht auf dem Programm.
Die Kosten für die Freizeit betragen 210€, darin sind Unterkunft, Fahrtkosten und Verpflegung enthalten. Anmeldungen sind bis zum 12. September bei der Jugendleiterin Yvonne Schulter oder im Gemeindeamt möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt.

Angedacht
Montag, den 30.06.2014
Liebe Gemeinde, wir haben am 8. Juni 2014 in der Ellenbeek das Pfingstfest ganz groß gefeiert.
Superintendent Pfarrer Rolf Breitbarth wurde in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Wir danken ihm für seine Arbeit und sein Engagement in unserer Gemeinde und im Ellenbeeker Bezirk. Vor seiner Verabschiedung haben wir einen sehr bunten und eindrücklichen Pfingstgottesdienst gefeiert. In vielen verschiedenen Aktionen wurden die unterschiedlichen Gaben des Heiligen Geistes dargestellt. Ja, der Geist Gottes weht, wo er will.
In der Predigt stellte die Landeskirchenrätin Christine Busch fest, dass Pfingsten der Geburtstag der Kirche ist. Vor 1980 Jahren wurde am ersten Pfingstfest mit Brausen, Feuerflammen und einem Sprachwunder unsere Kirche gegründet. Da wäre sicher mancher von uns gerne dabei gewesen. 
 
Tausende von Menschen, die der flammenden Predigt des Petrus zugehört haben. Das muss damals ein tolles Fest gewesen sein und alle begannen in den Sprachen des Geistes zu reden und jeder verstand die Jünger. Ein Begeisterungsfunke, der von einem Menschen zum anderen übersprang. Am Ende dieses Tages haben sich aufgrund der flammenden Predigt des Petrus 3000 Menschen taufen lassen. So wird es in der Bibel beschrieben. Wäre das nicht schön, wenn so etwas auch heute noch geschehen würde. Da kann man sehen, was es heißt von der Sache Jesu „begeistert“ zu sein.

Durch diesen Geist von Pfingsten begabt, zogen die Jünger durch das Land und erzählten von Jesus. Aber nicht bei allen Menschen traf diese Botschaft auf Gegenliebe. Viele Bewohner Israels, die beim alten Glauben bleiben wollten, bekämpften den neuen Glauben. Unter ihnen war auch Saulus ein frommer Pharisäer. Er gehörte zu den härtesten Christenverfolgern. Ihm erschien Christus selbst in einer Vision und bekehrte ihn, sodass er vom schärfsten Verfolger der Christen zum eifrigsten Missionar des Christusglaubens wurde. Von nun ab nannte er sich nicht mehr nach dem großen israelitischen König „Sau- lus“, sondern nach dem lateinischen Wort „paulus“, was übersetzt soviel wie „der Kleine“ heißt. Er musste sich nicht mehr ganz groß wie ein König machen um etwas vor den Menschen zu gelten, sondern machte sich selbst klein, um den Glauben an Christus groß zu machen. An ihm ist zu sehen, welche Kraft und welche Macht der Heilige Geist hat.

Paulus hat viele Gemeinden gegründet und Menschen zum Glauben geführt, und in der Geschichte der Christenheit ist er zu einem ganz großen Apostel des Evangeliums geworden. Nicht weil er selbst groß war, sondern weil er Christus groß gemacht hat.

In seinen Gemeinden wird er immer wieder gefragt, was der Heilige Geist bewirke. Die Menschen wollen, dass er geistbegabt predigt, die Menschen mitreißt, und gegen die Andersgläubigen wettert. Und Paulus rät den Menschen, lasst euch nicht so sehr beeindrucken von Menschen die große Worte machen.
Lieber ein paar verständige Worte, als große Worte die sich nur als hohles Geschwätz herausstellen. Seht auch auf das Unscheinbare und Menschliche. „Die Frucht des Heiligen Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.“ Galater 5,22-23
Pfarrer Ingolf Kriegsmann 

Misa Tango – Chorprojekt zur Adventskammer 2014
Montag, den 30. Juni 2014
Argentinischer Tango und lateinische Messtexte, kann das zusammenpassen? Und wie!
Martín Palmerí, 1965 in Buenos Aires geborener Komponist und Dirigent, beweist in seiner „Misa a Buenos Aires, Misa Tango“ auf eindrückliche Weise, wie sich der rhythmische Sog sowie die melancholische Tiefe des argentinischen Tangos durch klassisches Streichorchester, Bandoneon (spezielles Tangoakkordeon), Klavier und Chor zu einer mitreißenden Mischung vereinigen! Dieses tolle Werk bieten wir als offenes Chorprojekt an. Alle interessierten Sänger und Sängerinnen sind eingeladen, sich zum Projektbeginn am Dienstag, den 19. August um 19:30 Uhr im Großen Saal des Gemeindehauses Am Pütt einzufinden. Dort gibt es dann einen detaillierten Probenplan, Noten, eine Übe-CD und genaue Informationen zum Projekt. Es darf wirklich jeder mitmachen (Kein Vorsingen!), der sich auf ein halbes Jahr intensive und straffe Probenarbeit einstellen möchte.
 
Die Basis bildet unsere 100köpfige Kantorei, doch ich suche vor allem noch Männerstimmen! Männer- und Frauenstimmen werden zunächst getrennt proben: Die Frauenstimmen (Sopran, Alt) jeweils dienstags von 19:30 Uhr – 21:30 Uhr und die Männerstimmen (Tenor, Bass) jeweils freitags von 19:30 Uhr – 21:30 Uhr).

Im Oktober werden dann die Proben zusammengeführt. Am 25./26. Oktober findet ein Probenwochenende im Haus Friede in Hattingen statt; für Tagesgäste besteht noch die Möglichkeit daran teilzunehmen.

Bei den Aufführungen am 6. und 7. Dezember um jeweils 17:00 Uhr in der Stadtkirche Wülfrath werden wir vom Essener Kammerorchester sowie dem Wülfrather Publikum durch die Misa Criolla bekannten, chilenischen Musiker Pablo Paredes und Martin Palmeri, einem argentinischen Bandoneonisten begleitet, die für den notwendigen südamerikanischen Schwung sorgen werden.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich „trauen“ bei diesem außergewöhnlichen Projekt mitzumachen!

Ihr Thomas Gerhold


Einführungsgottesdienst für Pfarrer Thomas Rehrmann
Freitag, der 05. September 2014
Pfarrer Thomas Rehrmann wurde vom Presbyterium am 03. Juli zum Nachfolger von Pfarrer Rolf Breitbarth gewählt. Seit dem 01. September ist Pfarrer Rehrmann in seinem neuem Amt in unserer Gemeinde tätig. 

Pfarrer Rehrmann wird am Sonntag, den 14.09.2014 um 15:00 Uhr in einem Festgottesdienst von Superintendent Jürgen Buchholz und unter Beteiligung der Gemeinde und der Kantorei in sein neues Amt eingeführt. Im Anschluss laden wir zum Empfang ins Gemeindehaus Am Pütt. 

Pfarrer Rehrmann: „Ich bin über das mir entgegengebrachte Vertrauen erfreut. Die Gemeinde ist mir in den letzten beiden Jahren sehr ans Herz gewachsen und ich freue die Gemeinde in den nächsten Jahren mitgestalten zu dürfen.“ 
 
 
 

Thomas Rehrmann zum neuen Pfarrer gewählt
Freitag, den 04. Juli 2014
Pfarrer Thomas Rehrmann wurde im gestrigen Wahlgottesdienst vom Presbyterium der Gemeinde im zweiten Wahlgang einstimmig zum neuen Pfarrer auf die IV. Pfarrstelle gewählt. Pfarrer Rehrmann ist der Gemeinde gut bekannt. Er war in den letzten beiden Jahren als Pfarrer zur Anstellung im Gemeindebezirk Rohdenhaus, im Altenheim Von-der-Twer und in vielen Bereichen der Gemeinde tätig.
Das Presbyterium wünscht ihm Gottes Segen für sein neues Amt.
 
 
 
 
 

Änderungen beim Gemeindefenster und Grenzenlos
Dienstag, den 15. April 2014
Seit Jahren erscheint einmal im Jahr, im September, statt des Gemeindefensters das ökumenische Gemeindeheft Grenzenlos, welches sich immer einem theologischen Schwerpunktthema widmet und von einem ökumenischen Redaktionskreis herausgegeben wird. Wir haben uns in diesem Jahr dazu entschlossen, Grenzenlos nicht mehr an alle Gemeindeglieder zu verteilen, sondern in unseren Einrichtungen auszulegen. Wenn sie dennoch ein Exemplar nach Hause erhalten möchten, melden sie sich bitte im Gemeindeamt, wir schicken ihnen dann gerne eines zu.
Sie können das aktuelle Grenzenlos, sowie die Gemeindefenster auch auf unserer Homepage downloaden: Gemeindebriefe
Aufgrund dieser Umstellung ändert sich die Erscheinungsweise des Gemeindefensters. Die Frühlingsausgabe umfasst nun immer die Monate April, Mai, Juni, die Sommerausgabe umfasst die Monate Juli, August, September. Die drei „Winter-Ausgaben“ bleiben von den Änderungen unberührt.

Urlaubszeit im Gemeindeamt
Montag, den 28. Juli 2014
Das Gemeindeamt ist in der Zeit von 28. Juli bis 17. August 2014 nur mittwochs und freitags von 09:00 – 12:00 Uhr geöffnet.
Außerdem können in der Zeit von 30. Juli – 10. August 2014 wegen Urlaub keine Altkleidersäcke für die „Brockensammlung in Bethel“ angenommen werden.
 
 
 
 
 

Gottesdienst zur Verabschiedung bzw. Einführung
Freitag, den 04. Juli 2014
Superintendent Rolf Breitbarth wird im Gottesdienst in der Stadtkirche Wülfrath am 6.7.2014, um 16:00 Uhr von Präses Manfred Rekowski verabschiedet und sein Nachfolger Jürgen Buchholz, wird als neuer Superintendent eingeführt. Ferner wird Pfarrer Frank Wessel in sein Amt als Skriba des Kirchenkreises Niederberg eingeführt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Kirche und Kunst: Die Fahrt zum Meer in diesem Sommer
Dienstag, den 15. April 2014
Am Freitag den 4. Juli 2014 geht es mit dem Reisebus um 7:30 Uhr ab der Bushaltestelle „Am Diek“ los. Gegen 10:30 Uhr sind wir in Haarlem. Haarlem hat genauso wie Amsterdam viele Grachten, ist aber kleiner und gemütlicher mit vielen Straßencafes am Wasser. Nachmittags fahren wir zum nahen Seebad Zandfoort und haben dort noch ein paar schöne Stunden am Meer. Rückfahrt ist um 19:00, Ankunft In Wülfrath ist ca. 22.00 Uhr.
Anmeldung im Gemeindeamt, Tel.: 92560 oder bei Pfarrer Kriegsmann, Tel.: 925633.

Jugendfreizeit 2014 nach Bantega, Niederlande
Freitag, den 15. November 2013
Die Anmeldung für die Jugendfreizeit im nächsten Sommer ist gestartet. Die Jugend unserer Gemeinde fährt vom 19.07. bis zum 02.08 2014 nach Bantega, ins Friesland. Die Freizeit ist für Jugendliche von 11 bis 15 Jahren. Die Kosten liegen bei 410,- €. Nähere Informationen und Anmeldungen ab sofort bei Yvonne Schulter. 
Das Wichtigste in Kürze: 
Datum: 19.07. - 02.08.2014
Teilnehmer: Jugendliche von 11 - 15 Jahren
Unterbringung: 6- oder 8- Bettzimmer
Leitung: Yvonne Schulter (Jugendleiterin)
Kosten 410,- €
Leistungen: Fahrt, Unterkunft, Verpflegung

 


Angedacht
Mittwoch, den 26. März 2014
Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. Denn ihm leben sie alle. Lk 20,38

„Warum gehst du in so einem guten Restaurant essen?“ fragt einer seinen Freund. „Weil ich lebe, statt tot zu sein.“ Knapp und klar: Die Alternative zum Tod ist das Leben. Wer isst und trinkt, lebt und ist nicht tot. Stimmt das? Predigt nicht das Leben selbst oft genug dagegen? Todeserfahrungen mitten im Leben, vom Leben abgeschnitten zu sein, das ist keine Frage des Alters.

Da sind junge Leute, die sich ihren Freunden anvertrauen und dann sehr private Dinge über sich in facebook öffentlich erfahren. Da stirbt das Vertrauen in andere Menschen und die Fähigkeit zur Freundschaft stirbt gleich mit.

 

Wie hoch ist der Druck auf Menschen, wenn man nach dem Maßstab bemisst, was sie alles nicht können? Wie schnell wird festgestellt, wo die Schwachstellen eines Menschen liegen. Anstatt seine Gaben zu entdecken und davon zu profitieren?  Wer istt und trinkt und lebt – kann der nicht tot sein? Doch, kann er. Innerlich abgestorben.

Was nutzt es die Osterbotschaft von der Auferstehung zu hören Was nutzt es zu wissen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Noch ein Leben, wenn ich schon jetzt nicht zurecht komme?

 

Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden; in ihm leben sie alle. Ja, es ist vom Reich Gottes die Rede, jenseits unserer Welt. Aber eben nicht nur! Das Leben gilt uns allen, denen die verstorben sind und uns, dir und mir, jetzt und hier.

Niemand kann sagen, wie das Leben aussehen wird, das wir geschenkt bekommen. So viel ist aber gewiss: Es ist nicht einfach die Fortsetzung dessen, was jetzt schon ist, nur ohne Leid und Not. 

Als Maria am Ostermorgen dem Auferstandenen Jesus begegnet, hat sie ihn nicht erkannt. Sie glaubt, er sei der Gärtner. Sie war so vertraut mit Jesus, dass sie ihn hätte wiedererkennen müssen. Erst als Jesus sie mit Namen ansprach: Maria, in der Art wie nur er sie angesprochen hatte, da erkennt sie ihn. Sie versteht: Er ist es. So vertraut wie immer und doch ganz anders.

 

Wenn uns der Gott der Lebenden auferstehen lässt, wenn er uns in den Todeserfahrungen neues Leben schenkt, da werden auch wir als die Alten nicht wieder zu erkennen sein. Wenn uns neues Leben egschenkt wird, sind wir mit unseren Stärken und Grenzen ganz die Alten, Beschenkten. ASber das bisherige Leben wird sich nicht einfach fortsetzen, in dem uns die ausgeblendeten Probleme in kürzester Zeit wieder einholen. Probleme bleiben Probleme, aber es tun sich neue Wege auf, die wir nicht erwartet hätten.Wege, die uns stark machen, auf denen wir unsere Gaben einbringen können

Es gibt sie die Geschichten von Menschen, in deren Leben alles zusammengebrochen war, aber plötzlich aus Bruchstücken etwas ganz Neues entstand. Osterspuren!

Wenn Sie mögen, hörten Sie sich bei Freunden und Nachbarn einmal um. Sie werden sie finden, die Osterspuren, wahre Auferstehungsgeschichten. 


Anmeldung zum neuen Konfirmandenjahr 2014/15

Mittwoch, den 26. März 2014 

Im Juni startet unser neuer Konfirmandenjahrgang 2014/15. Wir wollen ein Jahr lang gemeinsam biblische und kirchliche Themen kennenlernen, uns mit den anderen über unsere Fragen austauschen, gemeinsam singen, spielen, auf Freizeit fahren und am Ende des Konfirmandenjahres die Konfirmation feiern. Wir starten am 8. Juni am Samstagvormittag mit einem Kennenlernvormittag. Der Unterricht wird dienstags in zwei Gruppen stattfinden.

Unsere Konfirmandenarbeit ist zur Zeit im Umbruch: Bisher ist es in unserer Gemeinde üblich, dass die Jugendlichen, die nun in der sechsten Klasse sind, am Konfirmandenunterricht teilnehmen, zukünftig werden aber alle Jugendlichen der siebten Klasse eingeladen. Das bedeutet, dass in diesem Jahr nur der halbe Jahrgang eingeladen wird: Alle Jugendlichen, die vor dem 31.12.2001 geboren sind, sind recht herzlich eingeladen, sich im Gemeindeamt anzumelden – natürlich auch diejenigen, die noch nicht getauft sind. Wir sind uns bewusst, dass dadurch evtl. befreundete Klassenkameraden nicht zusammen zum Unterricht kommen können und sind deshalb gewillt, in Einzelfällen Ausnahmen von dieser Regel zuzulassen.


Einladung zum Pfingstgottesdienst / Verabschiedung von Rolf Breitbarth

Mittwoch, den 26. März 2014 

Nach über 20 Jahren in unserer Gemeinde müssen wir uns in diesem Sommer leider von unserem langjährigen Pfarrer Rolf Breitbarth verabschieden. Er wird im Juli in Pension gehen und wir wollen uns bei ihm für seine engagierte, vielseitige, den Menschen zugewandte Arbeit in einem großen Festgottesdienst mit anschließender Feier bedanken. Seine lebendigen, einladenden und hoffnungsvollen Gottesdienste und Predigten werden unserer Gemeinde wohl hoffentlich noch lange erhalten bleiben. Wir laden Sie, alle Gemeindeglieder, Freunde und Wegbegleiter von Superintendent Rolf Breitbarth am Pfingstsonntag, den 08. Juni 2014 um 10:30 zum Verabschiedungsgottesdienst ins Gemeindehaus Ellenbeek ein. Dort – in „seiner Wirkungsstätte“ – wollen wir zusammen Gottesdienst feiern, und anschließend in und um das Gemeindehaus ein großes Abschieds-Sommerfest feiern. Lesen sie hier die Verabschiedung von Pfarrer Breitbarth:

Aller Anfang ist leicht…

Jedenfalls habt, Ihr, liebe Gemeinde, meiner Frau und mir den Anfang im Bezirk Ellenbeek leicht gemacht, als wir im Mai 1994 nach Wülfrath kamen. Der Kindergarten Villa Kunterbunt war neu und die alte Kirche gab es nicht mehr. Also haben wir im Gymnastikraum des Kindergartens angefangen, sind uns nahe gekommen, haben Nähe gehalten. Und es ist gewachsen. Das lag sicher an Gottes Wirken, denn in einer Gemeinde wächst nichts Gutes ohne ihn. Aber es lag auch an Menschen, die uns willkommen geheißen haben, die sich engagiert haben und die mit uns Glauben gelebt haben. Seit der Zeit blüht meine ungebrochene Liebe zu den Kindern der Villa Kunterbunt und ihren Erzieherinnen. Und dann war da der Kreis Miteinander und der Bastelkreis, Frauen die die soziologische Schnittstelle Ellenbeek abbildeten. Lebendig ging man ans Werk, um die neue Kirche 1996 zur kirchlichen Heimat zu machen. Basare wurden bestückt, Gemeindefeste organisiert für Gardinen, Geschirr, die Lautsprecheranlage und endlich das Kirchenfenster. Alter Bund. Von der Schöpfung bis zu dem Regenbogen ragt es hinter Abendmahlstisch in die Höhe, lenkt den Blick nach oben in den offenen Himmel. Ich bin so dankbar, dass der Seniorenkreis und seine achtsame, liebevolle Gemeinschaft mein Leben reich gemacht haben. Und der Bibelkreis, der es möglich machte, sich ganz als Menschen mit allen Problemen und Freuden dem Text der Heiligen Schrift zu öffnen, reale als Gemeinde begnadigter Sünder. Der Kindergottesdiensthelferkreis hat mir besondere Freude gemacht: junge Menschen, die sich ganz in die Arbeit mit den Kindern eingebracht haben. Der Besuchsdienstkreis hat unermüdlich Besuche gemacht, zugehört, getröstet und Nähe gezeigt. Und unser Bezirkspresbyterium, immer unabhängig, mit klaren Verstand beratend, einig in der Sache. Sie merken, liebe Gemeinde, mit welcher Dankbarkeit ich diesen familiären Geist, beschreibe, den ich erleben durfte. Eigentlich müsste ich nicht von mir sprechen, sondern von all den lieben Menschen, die mit uns auf dem Weg waren. Uns kam es darauf an, dass glauben Spaß macht und das Evangelium befreit.

Mein Part war es zu predigen. Es gibt nichts Schöneres für mich. Und eine Atmosphäre zu schaffen, in der das zum Blühen kommen konnte, was Gott einem Leben geschenkt hat. Dabei haben mich die Küsterinnen aus vollen Kräften unterstützt. Ohne sie wäre vieles nicht gelungen.

Schon bald habe ich die Hospizarbeit mit ins Leben gerufen, die heute als ökumenische Hospizgruppe Wülfrath in ganz andrer Art als damals tätig Zeichen der Hoffnung setzt.

Diese beglückende Gemeinschaft habe ich auch im Chor erfahren. Wie singen zur Ehre Gottes verbinden kann. Es freut mich so sehr, dass eine Kantorei gewachsen ist. Auch dem Presbyterium habe ich zu danken. Es hat mich freundlich begleitet, hat meine Marotten ertragen, ohne mir lange gram zu sein. Meine Kolleginnen und Kollegen darf ich nicht vergessen. Wir haben uns gelegentlich um der Sache willen gefetzt. Dass es in den letzten Jahren auch anders gehen könnte, trägt auch zu meiner Dankbarkeit bei.

Anders als in vielen anderen Gemeinden können wir Wülfrather von gelebter Ökumene sprechen. Manchmal holpert sie, aber sie erlischt nicht. Auch dies eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Dann kam 2003 die Wahl zum Superintendenten. Es war ein Bruch, der bei vielen bis heute schmerzt. Andererseits ist unsere Gemeinde durch einige junge Theologinnen und Theologen bereichert worden, die ein Stück Prägung für ihre geistliche Existenz von uns mitgenommen haben.

Wir haben eine gute Gemeinde für die ich Gott dankbar bin. Menschen, die sich uneigennützig für die Gemeinde engagieren. Das ist bis heute so. Das dürft ihr nicht vergessen. Schaut nicht auf die Defizite, sondern auf die Gaben mit denen sich soviel machen lässt.

In meinem Dienst als Pastor der Gemeinde habe ich mit Sicherheit Fehler gemacht,  Menschen das Leben nicht leichter gemacht. Deshalb bitte ich Sie um Verzeihung, wenn ich jemanden zu Unrecht getan habe.

Als die Ellenbeeker Kirche dann 1996 fertig war, haben wir einen Grundstein gelegt. Nach vielen Sitzungen Nachdenken trägt dieser Grundstein eine Aufschrift aus dem Sacharjabuch. Es ist eine Verheißung Gottes an sein Volk und eine Ermutigung in guten und trüben Tagen: „Siehe, dein König kommt zu Dir“. So lange es so ist, können wir neue Wege wagen.

Aller Anfang ist leicht, auch der neue Abschnitt in meinem Leben. Gott muss nur mitgehen und Menschen müssen dabei sein. Übrigens, ich bin dann mal nicht weg. Ich bleibe. Tschö bis dann!

Ihr R. Breitbarth


Ausflug zur Landesgartenschau
Mittwoch, den 26. März 2014 
Kommen sie mit, und besuchen sie mit uns am Montag, den 16. Juni 2014 die Landesgartenschau 2014 in Zülpich. Unter dem Motto: „Zülpicher Jahrtausendgärten – von der Römerzeit bis ins 21. Jahrhundert“ erwarten sie neueste Gartentrends, besondere Kultur-, Kunst- und Naturerlebnisse und vieles mehr. Abfahrt 09:00 Uhr Bushaltestelle Am Diek, Rückkehr ca. 18:00 Preis: 36,- €. Im Preis enthalten sind Busfahrt, Eintritt zur Landesgartenschau, Kurzführung durch den Seepark (ca. 45 min), Kaffeetrinken im Seepark. Die Landesgartenschau ist barrierefrei.
Anmeldung und Informationen im Gemeindeamt oder bei Pfarrer Thomas Rehrmann (Tel.: 1799907).  

Vorstellung Pfarrer Schneider mbA als Vertretung
Dienstag, den 25. Februar 2014
Ich heiße Detlef Schneider, bin 51 Jahre alt, wohne am Düsseler-Tor und arbeitete seit dem 15. Dezember 2012 im Kirchenkreis Niederberg als Pfarrer mbA (mit besonderem Auftrag).
 
Zu meinen Aufgaben gehören die Öffentlichkeitsarbeit für den Kirchenkreis Niederberg sowie die Entlastung von Pfarrer Lütgendorf (Düssel) und Pfarrer Günther (Tönisheide). Seit dem Weggang von Pfarrerin Berner im Dezember 2013 helfe ich in der Ev.-ref. Kirchengemeinde Wülfrath aus. Neben Gottesdiensten und Amtshandlungen beteilige ich mich auch am Besuchsdienst der Gemeinde. So freue ich mich nun auf alle Menschen, die mir in Wülfrath im Rahmen meiner Tätigkeit begegnen werden.
 
Herzliche Grüße,
Ihr Detlef Schneider, Pfarrer 
  

20 Jahre „Villa Kunterbunt“
Dienstag, den 18. April 2014
Am 10. Mai 2014 wird unsere ev. Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ 20 Jahre alt. 
Das möchten wir mit einem kunterbunten Fest feiern! 
Beginn des Fests: 11.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Ellenbeeker Kirche.
Von 12:15 Uhr bis 16:00 Uhr feiern wir im Kindergarten! 
Es wird eine Tombola für große und kleine Menschen geben. Den Erlös des Festes möchten wir für unsere Kinder verwenden. Nach 20 Jahren müssen wir ein paar Möbel, Teppiche und Spielmaterialien erneuern oder gar ganz ersetzen – so können die Spielbereiche der Kinder ausgebaut und erweitert werden. Auch den vielfältigen und unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Kleinsten (ab 4 Monate) möchten wir durch die Umgestaltung einzelner Bereiche noch mehr entgegenkommen. Eine kleine Summe für die geplanten Maßnahmen haben wir schon angespart. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, unsere Tombola durch eines Ihrer Produkte, einen Gutschein oder durch eine Spende zu unterstützen. 
 
Wenn Sie unsere Tageseinrichtung unterstützen möchten:
Die Kita befindet in der „Ellenbeek“ in Grüner Umgebung mit großem, kindgerechtem Außengelände. Täglich betreuen wir von 07:00-16:00 Uhr 60 Kinder im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren. Jeden Mittag wird ein frisch zubereitetes Mittagessen angeboten. Wir leben und vermitteln die Werte des evangelischen Glaubens, feiern Kindergartengottesdienste und beteiligen uns an den Festen der Kirchengemeinde. Ebenso engagieren wir uns im Stadtteil Ellenbeek.
Kontoverbindung: KD Bank Dortmund
Kontoinhaber: Ev. Verwaltungsamt ME Konto: 1012785011,
BLZ: 350 601 90
Vermerk: RT 41 Villa Kunterbunt
(Spendenbescheinigung kann ausgestellt werden)

Kinderbibelwoche:
 Der geheimnisvolle Dritte

Mittwoch, der 26. März 2014

Vom 23.-25. April sind alle Kinder zwischen 5 und 10 Jahren herzlich eingeladen, als kleine Detektive bei unserer Kinderbibelwoche mitzumachen. Der berühmte Detektiv Pfeife ist den Jesusjüngern auf der Fährte. Was haben sie vor? Hecken sie etwas aus? Jeweils von 9 bis 14 Uhr wollen wir ihm bei seinen Ermittlungen helfen. Da Spurenlesen und Rätsel lösen hungrig macht, stärken wir uns mit einem gemeinsamen Mittagessen. Selbstverständlich stehen auch spielen, singen, basteln und beten wieder auf dem Programm. Anmeldungen sind möglich bePfarrer Thomas Rehrmann der Jugendleiterin Yvonne Schulter, oder im Gemeindeamt Am Pütt. 


Ostern mit allen Sinnen erleben: Der Ostergarten in der ev. Stadtkirche
Dienstag, den 15. April 2014
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden unserer Gemeinde haben in der Stadtkirche eine kleine Osterausstellung geschaffen. Sie legten einen Ostergarten an, in dem die österlichen Szenen nachgebildet sind. Neben dem letzten Abendmahl durften so natürlich die Kreuzigung und das leere Grab nicht fehlen.
Außerdem inszenierten sie auf drei Tischen je eine Passionsgeschichte, in denen ihre eigenen Gedanken und Fragen zur Ostergeschcihte ausgedrückt wurden. Diese Ostergeschichten können von den Besuchern der Stadtkirche so auf eine ganz andere Art – interaktiv – erfahren werden. Die Konfirmanden haben sich passend zu den Geschichten kleine Mitmachaktionen für die Besucher ausgedacht.
Die Osterausstellung wird bis nach Ostern in der Stadtkirche zu sehen sein.
 

Einladung zu den Ostergottesdiensten
Dienstag, den 15. April 2014
Am Gründonnerstag, dem 17.04.2014 laden wir zu einem Abendmahlsgottesdienst in der Stadtkirche Wülfrath um 18:00 Uhr ein. Am Karfreitag, dem 18.04.2014 feiern wir um 10:00 Uhr einen Gottesdienst mit Abendmahl in der Stadtkirche Wülfrath. Am Ostersonntag, dem 20.04.2014 feiern wir in der Stadtkirche um 10:00 Uhr einen traditionellen Ostergottesdienst mit Abendmahl und in der Ellenbeek um 11:00 Uhr einen Familiengottesdienst. In der Ellenbeek gehört das gebackene Osterlämmchen dazu, das wir nach dem Gottesdienst miteinander essen. Doch noch viel wichtiger ist das Eiersuchen für die Kinder nach dem Gottesdienst. Deshalb bitten wir Sie, am Ostersamstag oder am Ostermorgen ein paar gefärbte Eier mit in die Kirche Ellenbeek zu bringen, die wir verstecken können.
 
 
 
 

Gemeindewanderung
Donnerstag, den 20. März 2014
Die erste Gemeindewanderung nach der Winterpause wird am Sonntag, 30. März 2014 nach dem Gottesdienst um 11.15 Uhr stattfinden. Die Wanderung geht von der Stadtkirche aus über den Flehenberg nach Düssel.

 


Ökumenische Passionsandachten
Donenrstag, den 20. März 2014
In diesem Jahr werden die ökumenischen Passionsandachten in einer anderen Form gefeiert. Sie finden anstatt Samstagmorgens, nun dienstags um 18.30 Uhr statt. Dabei wird in jeder Woche in einer anderen Wülfrather Kirche Passionsandacht gefeiert:

 

01.04. St Joseph

08.04. Bahnhofstraße

15.04. Stadtkirche (Taizèandacht)

 
 
 
 
 

Angedacht
Mittwoch, den 22.01.2014
Hier finden sie die aktuelle Andacht von Pfarrer Thomas Rehrmann zur Jahreslosung 2014: Gott nahe zu sein ist mein Glück (Psalm 73,28) 
Glück gehabt! Messerscharf stoppt unser Auto vor den sich ineinander verkeilenden Autos vor uns – Massenkarambolage auf der Autobahn. Innerhalb von Sekunden haben sich die Wagen in ein rauchen- des und öltriefendes Blechknäuel verwandelt – und wir sind gerade eben hinter dem letzten verunglückten Auto stehen geblieben. Die Warnblinklichter leuchten und mein Herz schlägt mir noch bis zum Hals. Aus den Autowracks steigen die Insassen alle mehr oder minder unverletzt aus. Außer einer Menge Blech ist nichts weiter kaputtgegangen. Glück gehabt! Glück gehabt! Wie oft sagen wir dieses in unserem Leben – oder eben auch nicht. Bei dem einen lässt sich der Unfall eben nicht mehr in letzter Sekunde abwenden und er liegt wochenlang im Krankenhaus. Ein anderer bekommt die erschreckende Diagnose: Krebs unheilbar. Pech gehabt?
 

Ist es Glück, Pech, Schicksal oder einfach nur Zufall was wir in unserem Leben erleben? Manche sagen, das ist alles Zufall, das hat nichts mit Glück und erst recht nichts mit Gott zu tun. Da mag wahres dran sein, aber dennoch suchen wir Menschen doch immer wieder Antworten nach dem Warum. Warum haben die anderen das Glück scheinbar gepachtet, warum musste dieses oder jenes ausgerechnet mir passieren, warum verläuft mein Leben eben genauso, wie es verläuft? Und genau diese Antworten zu finden, fällt uns so schwer. Vielleicht lässt uns ein gewisses Vertrauen auf Gott diese Hilflosigkeit bei diesen schwierigen Fragen besser ertragen. Wenn wir uns Gott nahe wissen, dann können wir uns von ihm durch die schwierigen Zeiten unseres Lebens führen lassen. Dann können wir ihm vertrauen, dass er um unsere Fragen, unsere Nöte weiß.

„Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ so sagt die Jahreslosung für 2014 und sie hat dabei zweierlei im Blick: Zum einen betont sie, dass wir uns glücklich wissen dürfen, Gott nahe zu sein, zum anderen aber verneint sie unser Glück hier auf Erden nicht, lehnt all die kleinen und großen Glücksmomente, die wir immer wieder erleben, nicht ab, sondern stellt sie unter sein Licht. Mit seiner Nähe unterstützt er uns sogar in unserem Suchen und Tasten nach Glück. Schön ist es, wahres Glück zu verspüren, und das wollen wir einander wünschen. Und doch erfahren wir leider auch oft, wie brüchig unser irdisches Glück sein kann. All das, was nach Glück und Erfolg aussieht, kann letztlich ganz schnell ins Leere laufen. In Gottes Nähe, da sind die Maßstäbe umgekehrt. Krankheit, Leid, Not, das sind nicht die Momente des Scheiterns, des Unglücks, auch da ist mir Gott nah. Er lässt mich dabei nicht fallen. Eher umgekehrt, gerade da hält und trägt er mich. Er ist mir nahe, in Glück und Unglück – und das ist mein Glück.

Die Nähe Gottes kann Erstaunliches bewirken. Sie gibt Ruhe, Zufriedenheit, Gelassenheit. Sie verändert meinen Blick. Und dann wird anderes wichtig: Das Glück des Nächsten, der Wert des Lebens, der Dank für das mir geschenkte Leben. Ich muss nicht irgendeinem Glück nachjagen. Ich kann glücklich sein, in dem, was Gott mir grade schenkt.

„Gott nahe zu sein ist mein Glück.“ Es geht dabei nicht um die Frage, wie kann ich Gott nahe sein, um glücklich zu werden. Denn Gott ist immer in meiner Nähe – und das ist mein Glück. Sondern es geht eher um die Frage, wann kann ich es spüren, dass Gott mir in meinem Leben nahe ist.

Das zu spüren, mag bei jedem Menschen anders sein. Vielleicht erlebt manch einer dieses Glück in einem schönen Lied, in einem langen Standspaziergang, in einem erfüllenden Gebet, einemtiefen Gespräch, oder einer Freundlichkeit in einem unerwarteten Moment. Vielleicht auch in einem ganz anderen Glücksmoment.

Genau das wünsche ich Ihnen, einen solchen Glücksmoment, in dem Sie erleben, dass Gott Ihnen nahe ist.


Ev.-ref. Kirchengemeinde Wülfrath – Wo geht es hin?

Mittwoch, den 22.01.2013
Jahresbericht des Präses Ingolf Kriegsmann:
Haben Sie erkannt, woher das Titelbild stammt? Es ist der Wetterhahn auf dem Kirchturm der Stadtkirche. Was hat unser Hahn im vergangenen Jahr in unserer Gemeinde nicht alles gesehen? Lassen sie uns einen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf die kommende Zeit wagen:Der Zentralisierungsprozess unserer Gemeinde schreitet weiter fort. Im Jahr 2012 wurde ein neues Presbyterium gewählt, in dem die Presbyter und Presbyterinnen nicht mehr nach Bezirken aufgeteilt gewählt wurden. Gemeinsam leiten seither vierzehn Presbyter/innen, eine Pfarrerin und zwei Pfarrer die Gemeinde. Hinzu kommt noch für 2 Jahre der Pfarrer z. A. Thomas Rehrmann, dessen Aufgabe besonders die Seelsorge in Rohdenhaus, und in den Seniorenheimen „August von der Twer“ und „Luise-von-der-Heyden“ ist. Frau Pfarrerin Isabell Berner hat von März 2012 bis November 2013 den Vor- sitz des Presbyteriums inne gehabt. Sie hat sich im vergangen Jahr um- orientiert und wurde auf eine Pfarrstelle in Elberfeld-West gewählt und wurde am 8. Dezember verabschiedet. Wir danken Ihr für ihren guten und die Menschen ansprechenden Dienst. Seit dem 1. Dezember ist Pfarrer Ingolf Kriegsmann Vorsitzender des Presbyteriums. In diesem Jahr geht Pfarrer Rolf Breitbarth in Pension und wird am Pfingstsonntag in einem Gottesdienst in der Ellenbeek verabschiedet. Zum Sommer wird seine Pfarrstelle neu ausgeschrieben und in Zukunft werden zwei Pfarrer/ Pfarrerinnen ihren Dienst in unserer Gemeinde tun. Wir sind dafür dankbar, dass viele haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter an der vielfältigen und guten Gemeindearbeit in unserer Gemeinde mitarbeiten.
 
Kindertagesstätten
Es gab in Rohdenhaus, der Villa Kunterbunt und im Hundertwasserkindergarten „Düsseler Tor“ sehr schöne Sommerfeste, Advents- und Weihnachtsfeiern, Basare, Trödelmärkte, die mit viel Liebe und Engagement gestaltet wurden. In allen Kindertagesstätten wurden Familiengottesdienste gefeiert, gestaltet vom Kindergartenteam und den zuständigen Pfarrern. Seit vier Jahren ist die Kindertagesstätte „Düsseler Tor“ ein zertifiziertes Familienzentrum. In den Räumen des ehemaligen Kindergartens „Am Pütt“ finden im Rahmen des Familienzentrums Krabbelgruppen für Kleinkinder und Turngruppen für Mütter und Kinder statt. Dadurch erreichen wir 40 Familien schon in der Zeit vor dem Kindergarten.

Alle drei Kindergärten haben zwei Gruppen für Kinder unter 2 Jahre (U2-Kinder), in der Villa Kunterbunt besteht die Möglichkeit Kinder ab 3 Monaten zu betreuen. Anhand der Anmeldelisten für unsere Kindertagesstätten sieht man, dass die ev. Kindergärten einen guten Ruf haben. Zusammen mit dem Familienzentrum erreichen wir über 200 Familien mit Kindern im Vorschulalter. Auch durch ein Taufseminar und einen großen Tauftag an Pfingsten, initiiert von Pfarrer Rehrmann, konnten wir den kinderfreundlichen Charakter unserer Gemeinde zeigen. Der Kontakt zu den Kindern nach der Kindergartenzeit bricht nicht ab, Pfarrer Breitbarth und Pfarrer Kriegsmann halten regelmäßig Schulgottesdienste und Unterricht in den Grundschulen. In Haupt-, Real- und Sekundarschule hält Pfarrer Kriegsmann Gottesdienste. Zum Gymnasium hält Pfarrer Rehrmann und Pfarrer i.R. Klaus Peter Rex Kontakt.

 

Jugendarbeit
Im Herbst 2012 hat unsere neue Jugendmitarbeiterin Frau Yvonne Schulter mit einer 3⁄4 Stelle in der Jugendarbeit begonnen. Sie hat die Kinder-, Mädchen- und Jugendarbeit gut aufgebaut. Daneben gibt es Freizeiten an Wochenenden und in den Ferien. Yvonne Schulter engagiert sich zudem in der Konfirmandenarbeit. Diese wurde im vergangenen Jahr umgestellt. Die Konfirmanden werden nun ein Jahr lang in Doppelstunden unterrichtet. Daneben gibt es Unterricht und Freizeiten an Wochenenden. In den Herbstferien 2013 fand eine einwöchige Kinderbibelwoche zur Josephgeschichte statt, geleitet von Yvonne Schulter und Thomas Rehrmann. Eine Kinderkirche findet monatlich statt und wird von Ehrenamtlichen und Frau Schulter geleitet, daneben wurde von Pfarrer Rehrmann eine monatlich stattfindende, zweistündige Kinderbibelzeit (KIBIZ) am Samstagmorgen eingeführt.

 

Kirchenmusik
Die Kantorei Wülfrath feierte im Sommer 2013 mit der „Mass“ von Steve Dobrogosz ihr 20jähriges Bestehen. Vor 20 Jahren kam Kantor Thomas Gerhold in unsere Gemeinde und baute mit viel Engagement den ev. Kirchenchor zu einer Kantorei mit 100 Sängern und Sängerinnen aus. Seiner guten Aufbauarbeit ist es zu verdanken, dass die Kantorei namhafte Werke von Händel, Mozart und Mendelsohn aufführen kann. Am 2. Advent gab es ein Jubiläumskonzert mit verschiedenen Werken der Adventskammer. Zudem wirke die Kantorei in Gottesdiensten an Ostern, Weihnachten und dem Gemeindefest mit. In den Kinderchören werden die Stimmen der Kinder und Jugendlichen herangebildet. Bei den Aufführungen bekamen sie besonders viel Applaus.
Der Posaunenchor von Herrn Edelstein hat einige neue Spieler dazu gewonnen und tritt in Gottesdiensten und Gemeindefesten auf. Sehr schön war das Posaunenblasen zur Adventszeit im Hof des Gemeindehauses.

 

Erwachsenenbildung

Die Erwachsenenbildung wird zum gossen Teil von den Pfarrern gestaltet. Frau Isabell Berner initiierte einen Kreis junger Erwachsener, in dem sich junge Erwachsene bis 50 Jahre monatlich treffen und über „Gott und die Welt“ diskutieren. Nach dem Weggang von Isabell Berner wird Pfarrer Breitbarth und später Pfarrer Kriegsmann den Kreis weiterführen.

Daneben gibt es einen „Abendgesprächskreis“, einen Bibelkreis und den Gemeindewanderkreis. Der Kreis „Kirche und Kunst“ besucht im monatlichen Rhythmus die besonderen Ausstellungen der Museen der umliegenden Städte. Durch die Erwachsenenbildung werden über 100 Menschen mit wöchentlichen und monatlichen Veranstaltungen erreicht. Die Aufführungen des Kabaretts die „Scheibenwischer“ sind so beliebt, dass sie vier ausverkaufte Aufführungen im Gemeindehaus und im Kommunikationszentrum Schlupkothen anbietet.

Im vergangenen Jahr hat Pfarrer Breitbarth eine Studienreise nach Rumänien angeboten, bei der die Teilnehmer Kultur und Menschen des neuen EU-Mitglieds Rumänien kennen lernten. In diesem Jahr fährt Pfarrer Kriegsmann nach Sardinien. Es haben sich schon über 20 Personen angemeldet, einzelne Plätze sind noch frei. Auf jeder Studienreise gibt es Bibelarbeiten und Andachten an besonderen Plätzen, die den Inhalt des Evangeliums lebendig machen. Die Studienreisen gelten zudem der Kommunikation der Mit- reisenden untereinander. Zudem fand über Ostern eine Familienfreizeit mit Pfarrer Rehrmann statt, zu der Familien unserer Gemeinde an die Nordsee fuhren.

 

Seniorenarbeit

Die Seniorenarbeit findet seit 3 Jahren zentral im Gemeindehaus am Pütt statt. Die beiden großen Seniorenkreise richten sich an alle Senioren in Wülfrath. Beides sind lebendige Kreise von jung gebliebenen Senioren/innen die gerne etwas unternehmen, miteinander über religiöse Themen diskutieren, singen und lachen. Es lohnt sich für jede Seniorin, jeden Senior dort reinzuschauen. Es treffen sich außerdem montags und mittwochs zwei kleinere Gruppen, die früher in Rohdenhaus zusammen kamen.

 

Diakonie

Im Bereich der Diakonie ist v.a. die Niederbergische Tafel zu nennen, die im Gemeindezentrum Ellenbeek Lebensmittel an Bedürftige ausgibt. Eine besondere Aktion ist die Päckchenaktion zu Weihnachten. Die Hospizgruppe – von Pfarrer Breitbarth vor mehr als 10 Jahren gegründet – ist nun ein selbstständiger Verein und begleitet Sterbende und ihren Angehörige. Seit vielen Jahren bietet der „Eine-Welt-Laden“ „Fair-gehandelte“ Waren in der Stadtbücherei an und beteiligte sich wieder mit dem Turmstübchen am Herzog-Wilhem-Markt. Dort stand auch die Bethelbude mit ihrem Angebot aus den Behindertenwerkstätten in Bethel. Die Gruppe Zeit Schenken und der Besuchsdienst besuchen alte und einsame Menschen und schenken ihnen Zeit und Aufmerksamkeit.

 

Ökumene

Das ökumenische Verhältnis zu unseren katholischen Geschwistern ist gut. Genauso unterhalten wir gute Kontakte zur Freien Evangelischen Gemeinde. Das drücken die vielen Ökumenischen Kontakte aus. Seit 14 Jahren gestalten wir gemeinsam das Sternsingen. Auch zu diesem Jahreswechsel 2013/14 war es sehr erfolgreich.

Die Allianzgebetswoche feiern wir seit letztem Jahr in den verschiedenen Kreisen unserer und der freien-ev. Gemeinde. Die ökumenischen Passionsandachten werden ab 2014 nicht mehr samstags morgens, sondern Dienstagabend um 19.30 Uhr abwechselnd in den verschiedenen Kirchen gefeiert. In unserer Gemeinde werden diese in der Form der Taizèandacht angeboten. Im vergangenen Jahr fand zum achten Mal das „Fest der Kirchen“ rund um den Kirchplatz statt. Bei schönem Sonnenschein waren Posaunenchor, Kinder aus den Kindertagesstätten, der Kinderchor die Zaunkönige und ein Zauberer zu hören und zu sehenEin herzliches Dankeschön an alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gemeinde, die sich mit Herz und Tatkraft für unsere Gemeinde einsetzen. 


Nachwahl von Ralf Ortmanns in das Presbyterium

Mittwoch, den 22. Januar 2014 
Das Presbyterium hat am 11.11.2013 Ralf Ortmanns als neuen Presbyter ins Presbyterium gewählt. Im Gottesdienst am 15.12.2013 wurde Herr Ortmanns in sein Amt als Presbyter der Geneinde eingeführt. Herr Ortmanns ist 46 Jahre alt, verheiratet, hat drei Kinder und wohnt um die Ecke vom Wasserturm. Lesen hier hier das Interview, in dem er sich unserer Gemeinde vorstellt:
 
Was hat Sie bewegt, die Anfrage aus dem Presbyterium positiv aufzunehmen und sich in die Leitung unserer Gemeinde wählen zu lassen?

Durch meine Frau Sonja, die der Gemeinde schon seit ihrer Jugend aktiv verbunden ist, bin ich Schritt für Schritt in das Gemeindeleben hineingewachsen. Ich liebäugelte schon seit geraumer Zeit mit dem Gedan- ken, mich wieder aktiver gesellschaftlich zu engagieren. Jetzt, wo unsere Kinder aus dem „gröbsten“ raus sind, habe ich wieder Zeit gewonnen, mich - neben Beruf und Familie - aktiv in die Gesellschaft einzubringen.

 

Auf was kommt es Ihnen an? Gibt es einen Punkt, der Ihnen in unserer Gemeinde besonders wichtig ist und den Sie einbringen möchten?

Ich möchte dabei mitwirken, traditionelle Veranstaltungsformate wie Gottesdienste etwas aufzufrischen und für verschiedene Anspruchsgruppen aus der Gemeinde auch entsprechend passender zugeschnittene Veranstaltungen anzubieten. Insbesondere der Gruppe der 30-60 jährigen möchte ich interessante Gelegenheiten anbieten, wieder mit Kirche in Verbindung zu kommen. So etwas wird uns wahrscheinlich nur in der Umsetzung gelingen, wenn wir mehr Gemeindeglieder als aktive Mitstreiter gewinnen können.

 

Was machen Sie beruflich? Kommt Ihnen davon etwas zugute, für die Aufgabe als Presbyter?

Ich arbeite derzeit als Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Düsseldorf und unsere Branche muss sich infolge der Energiewende immer wieder neu erfinden. Unter schwierigen Rahmenbedingungen mit schrumpfenden Budgets neue Lösung zu finden und Mitarbeiter dabei mitzunehmen sind Lernerfahrungen für mich, die wir auch in der Kirche gut gebrauchen können.

 

Ihr gegenwärtiges Lebensmotto ist?

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“ Dieses Zitat wird Mahatma Gandhi zugeschrieben und trifft sehr passend mein Lebensmotto. Nicht darauf warten, dass sich etwas verändert, sondern selber die Dinge in die Hand nehmen. Nicht lange meckern, sondern selber beginnen, die Dinge besser zu machen und dabei andere Menschen mitzunehmen. Wobei beides nicht ganz einfach ist.

 

Bevor Sie Mitverantwortung für die Gemeinde übernommen haben, waren Sie auch schon vorher in der Gemeinde aktiv. Wie haben Sie die Gemeinde bisher wahrgenommen?

Zahlreiche Freunde und Bekannte von uns sind im Umfeld der Gemeinde aktiv. Deren Engagement hat mich stets positiv beeindruckt und ich freue mich darauf, in diesem auch sehr aufgeschlossen Umfeld nun auch meinen Beitrag mit einbringen zu können.

 

Was fehlt Ihnen ganz konkret noch in unserer Kirchengemeinde?

Nach den Gottesdiensten in der Stadtkirche fehlt noch ein gemütlicher Platz, an dem man sich anschließend gemeinsam bei Kaffee und Tee noch über geistliches, geistreiches und alltägliches austauschen kann.

 

Womit verbringen Sie gerne Ihre Zeit?

Als Ausgleich gehe ich gerne sportlicher Betätigung nach. Gerne kombiniere ich das mit der Familie und den Kindern. Die bekommt man am besten mit spannenden Aktivitäten wie Sportklettern, Waveboard- Fahren und Felsklettern in den Alpen hinter dem Ofen - besser gesagt dem Computer - hervorgelockt.

 

Ihre liebste Bibelstelle lautet?

„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apg 5,29-32). In der praktischen Anwendung wird Gott dabei durch die Kombination aus unseren Überzeugungen, dem eigenen Gewissen und dem gesunden Menschenverstand vertreten.

 

Vielen Dank, wir wünschen Ihnen Gottes Segen für Ihr neues Amt. Thomas Rehrmann


Gottesdienste in Rohdenhaus
Die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Wülfrath wird ab kommenden Sonntag, dem 23.02.2014, die zukünftigen Sonntagsgottesdienste in Rohdenhaus im Ev. Kindergarten Rohdenhaus, Kapellenweg 8 feiern und nicht wie bisher im Haus des Bürgervereins Rohdenhaus.
 
Damit wurde dem auf der diesjährigen Gemeindeversammlung geäußerten Wunsch einiger Gemeindeglieder entsprochen, den Gottesdienst im Ev. Kindergarten Rohdenhaus stattfinden zu lassen. Ebenso bietet dies zusätzlich für Eltern kleiner Kinder die Möglichkeit, den Gottesdienst in Rohdenhaus zu besuchen, während ihre Kinder im Kindergarten beschäftigt werden können. Die Gottesdienstzeiten ändern sich nicht. Der Gottesdienst in Rohdenhaus findet weiterhin einmal im Monat um 09:45 Uhr statt. 
Die Gottesdienstzeiten für den Sonntag, den 23.02.2014 sind wie folgt:
Rohdenhaus: Ev. Kindergarten      09:45 Uhr      (Pfarrer Schneider)
Stadtmitte:   Stadtkirche             10:00 Uhr       (Pfarrer Kriegsmann, Konfirmandenvorstellung)
Ellenbeek      Kirche Ellenbeek      11:00 Uhr      (Pfarrer Breitbarth) 

Weltgebetstag aus Ägypten am 7. März 2014: Wasserströme in der Wüste
Dienstag, den 25.02.2014
Wir feiern den Weltgebetstag zusammen mit der katholischen Gemeinde am Freitag, den 7. März 2014, um 17:00 Uhr in einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Joseph. Thema des diesjährigen Weltgebetstag ist Ägypten: Wasserströme in der Wüste. 
Wir hören die engagierten Stimmen der Ägypterinnen. Gemeinsam mit den Menschen in Ägypten vertrauen wir auf die biblische Verheißung des Propheten Jesaja: „Gesegnet sei Ägypten, mein Volk“ (Jes 19,25).
Im Anschluss laden wir sie zum gemütlichen Beisammensein mit Buffet und kleinem Überraschungs-Bühnenprogramm im Corneliushaus.
Informationen: Ulrike Platzhoff, Tel.: 8952933.
 
Ägypten – beim Gedanken an dieses nordafrikanische Land kommen vielen Menschen Pyramiden, Hieroglyphen und Tauchreviere am Roten Meer in den Sinn. Seit rund drei Jahren steht Ägypten auch für Demonstrationen auf dem Tahrir-Platz, politische Umbrüche und gewaltsame Unruhen mit vielen Opfern. Das größte arabische Land symbolisiert aber genauso die Hoffnung der Menschen auf Brot, Freiheit, Würde und soziale Gerechtigkeit. Genau in diesen Zeiten großer politischer und gesellschaftlicher Veränderungen ist Ägypten auch das Schwerpunktland für den Weltgebetstag 2014. Als die Frauen des ägyptischen Weltgebetstagskomitees mit dem Schreiben ihres Gottesdienstes begannen, ereignete sich gerade die Revolution 2011. Ihre Bitten und Visionen sind jedoch bis heute aktuell: Alle Menschen in Ägypten, christlich und muslimisch, sollen erleben, dass sich Frieden und Gerechtigkeit Bahn brechen, wie Wasserströme in der Wüste! (Jes 41,18ff.)
Wege in der Wüste, Wasserströme in der Einöde – diese prophetische Zusage Gottes aus dem Buch Jesaja greift der Weltgebetstag der Ägypterinnen auf. Wie passend für ihr Heimatland, das mit seinen über 90 % Sand- und Steinwüsten eines der wasserärmsten Länder weltweit ist. Fruchtbare Vegetation findet sich in den Oasen und entlang des Nils, der die zentrale Wasserquelle des Landes ist. Der längste Fluss Afrikas bewässert Felder, liefert Wasser für die Industrie und versorgt die Bevölkerung mit Trinkwasser. Der Großteil der rund 85 Mio. Ägypterinnen und Ägypter lebt in seiner unmittelbaren Nähe. Niltal und Nildelta gehören deshalb zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der Welt.
 
Ägyptens Geschichte und Kultur begannen zwar lange vor biblischen Zeiten, sie sind aber auch eng verwoben mit dem Christentum. In Ägypten, wo rund 90 % der Bevölkerung muslimisch ist, gehören ca. 10% christlichen Kirchen an, als deren Begründer der Evangelist Markus gilt. Die größte unter ihnen ist die Koptisch-Orthodoxe Kirche. Der Weltgebetstag wurde in Ägypten erstmalig 1928 gefeiert und sorgt bis heute für eine lebendige Ökumene. Die Verbundenheit im Glauben ist wichtig für Ägyptens Christinnen und Christen. Seit Jahren gibt es immer wieder Einschüchterungen und Gewaltakte radikaler islamistischer Kräfte, die sich v.a. gegen Christen aber auch gegen moderate Muslime richten.
Dass Christen und Muslime, Liberale und Konservative, Arme und Reiche, Frauen und Männer 2011 und auch 2013 gemeinsam protestierten, war wichtig für Ägyptens Gesellschaft.
 
Für viele Frauen war die Revolution ein Schlüsselerlebnis. Sie brechen seitdem verstärkt das Schweigen über sexualisierte Gewalt und kämpfen für ihre politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rechte. Zwei ägyptische Organisationen, die sich für Mädchenbildung und die Mitbestimmung von Frauen bei gesellschaftlichen Entscheidungen einsetzen, sind auch Partnerinnen der Projektarbeit des Weltgebetstags. Diese unterstützt mit den Kollekten der Gottesdienste weltweit Frauen- und Mädchenprojekte. (Infotext Lisa Schürmann, Deutsches WGT-Komitee e. V.)

Gemeindeversammlung
Montag, den 27. Januar 2014 
Recht herzlich laden wir alle Gemeindegleider und alle Interessierten zur Gemeindeversammlung ins Gemeindehaus Am Pütt ein. Die Gemeindeversammlung findet am Sonntag, den 2.2. nach dem Gottesdienst (ca. 11:15) statt.

Allianzgebetswoche vom 13.-16. Januar 2014
Mittwoch, den 08. Januar 2014
Wie in den vergangenen Jahren feiern wir mit der Freien evangelischen Gemeinde zusammen eine Allianzgebetswoche, die im ökumenischen Geist allen Christen offen steht. Zu dem diesjährigen Motto „Mit Geist und Mut“ wird es verschiedene Gottesdienst und Veranstaltungen geben.
Beginn ist am Montag den 13. Januar um 19.30 Uhr im Zentrum der Freien ev. Gemeinde mit einem Abend „Gemeinsam Singen und Beten“. Am Dienstag den 14. Januar feiern wir um 19.30 Uhr in der Ev. Stadtkirche einen meditativen Gottesdienst mit Kerzenschein und Taize-Liedern. Am Mittwoch den 15. Januar findet um 5.30 Uhr in der Bahnhofstraße ein Gebetsfrühstück statt. Später ist am Mittwoch den um 19.00 Uhr ein Bibelabend zu dem zentralen Bibeltext der Allianzgebetswoche aus dem 4. Buch Mose bei uns im Gemeindehaus. Abgeschlossen wird die Allianzgebetwoche am Donnerstag, den 16.1.2014 mit einer Nachmittagsveranstaltung um 15.00 Uhr für Senioren bei uns im Gemeindehaus.