Archiv 2015

 

Hier finden sie ältere Veröffentlichungen aus dem Jahr 2015:

 

Gottesdienste zu Weihnachten und dem Jahreswechsel

Montag, 21. Dezember 2015
  Stadtkirche Kulturkirche
24.12.2015 15:00
Heiligabend


Familiengottesdienst
mit Anspiel
 

Familiengottesdienst
mit Anspiel des Kindergartens Villa Kunterbunt
                   16:30
 
 
 
 
 
Familiengottesdienst
mit Krippenspiel der Konfirmandinnen und Konfirmanden
 
Familiengottesdienst
mit dem Posaunenchor und Krippenspiel der Konfirmandinnen und Konfirmanden 
                   18:00

Christvesper
 
     -
 
                   23:00

 
 
      -
 
 
 
Christmette
unter Beteiligung der Kantorei und dem Streichensemble Essen
25.12.2015 10:00
1. Weihnachtstag
Gottesdienst 
(Pfarrer Kriegsmann)
     -
 
 
26.12.2015 10:00
2. Weihnachtstag
Singgottesdienst
(Pfarrer Rehrmann)
 
     -
 
 
27.12.2015 10:00
 
 
Sonntagsgottesdienst
(Pfarrer i.R. Gerhardt) 
 
     -
 
 
31.12.2015 17:00
Altjahresabend
 
Gottesdienst
(Pfarrer Rehrmann)
 
     -
 
 
01.01.2016 10:00
Neujahrstag
Gottesdienst
(Pfarrer Rehrmann)
     -
 

Angedacht
Mittwoch,den 2. Dez. 2016
Jauchzet, ihr Himmel; freue dich, Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der Herr hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden. Jesaja 49, 13.
Zur Zeit beherrscht ein Bild alle Köpfe: Flüchtlingsströme in Deutschland, in Europa und weltweit; Flüchtlinge in beengten Unterkünften. Alles haben sie verloren außer ihrem Leben; Menschen in der Fremde, in der Not. Worte des Trostes bräuchten sie und der Hoffnung. Worte, wie sie Jesaja gesprochen hat, damals zum Volk Israel in der Fremde - die Not ist die gleiche. Wo sollen sie Hoffnung hernehmen, wo ihnen von so vielen Seiten offene Feindseligkeit, ja Hass entgegenschlägt. Ob das die zahlreichen freundlichen Helfer vergessen machen können? Da braucht es schon mehr: Taten, Worte. Vielleicht solche verheißungsvollen wie die von Jesaja.
Das Flüchtlingsproblem braucht mehr als örtliche, lokale Initiativen, auch wenn sie mehr als nötig und guttuend sind. Es braucht eine globale Lösung. Es braucht die Gewissheit dass sich Gott seiner Elenden erbarmt. Denn genau das verspricht er uns doch durch den Munde Jesajas.
Nun gehören weder wir, noch die Flüchtlinge dem Verständnis des Jesajas nach zum alttestamentlichen Gottesvolk, aber alle Menschen auf der Erde gehören nach Jesu neutestamentlicher Sicht zu den Kindern Gottes, wenn sie ihre Hoffnung auf ihn, den Gott der Liebe setzen. Der Gott von dem Jesaja spricht, ist wie eine Mutter, die ihre Kinder nicht vergisst. Gottes hat sich mit seiner grenzenlosen Liebe uns Menschen zugewandt. Seinem Volk wurde der Tröster geboren; Etwas, das wir jetzt in der Weihnachtszeit mit so viel Engagement feiern. Ein Kind wurde geboren, das zum Trost der ganzen Welt werden sollte, das angebetet wurde von Hirten und Königen, von einfachen und hochgestellten Leuten.

Adventskammer 2015 "A Celtic Carol"
Dienstag, 3. Nov. 2015
Nach den Ausflügen nach Frankreich (Oratorio de Noël), Schweden (Mass), Deutschland (Stern von Bethlehem), England (Messias), sowie zwei Abstechern nach Südamerika (Misa Criolla, Misa Tango) macht die diesjährige Adventskammer ihre musikalische Station im keltischen Raum, d.h. in Irland, Schottland, Wales. Es werden Stücke bekannter keltischer Komponisten (Karl Jenkins, Scott Macmillan, John Rutter, David Willcocks) verwendet, um daraus ein keltisches Weihnachtsoratorium („A Celtic Carol“) zusammenzustellen. Dabei wird es zu einer besonderen musikalischen Premiere kommen: Das Kammerorchester Essen wird zusammen mit der bekannten Wülfrather Irish Folk Band „LuZiFer“ (Hartmut Lubberich, Sebastian Zimmermann, Tobi Fersche Folklore mit klassischem Streichorchester verbindet. So bekommen die Hirtenszenen der Weihnachtsgeschichte eine besondere tänzerische Note. Die Rezitationen wird wie im vergangenen Jahr Diakon Michael Anhut übernehmen und selbstverständlich wird auch das „Transeamus“, diesmal mit irischer Note, nicht fehlen. Die Termine der diesjährigen Adventskammer:
Sa. 5.12. 17:00 Uhr, Stadtkirche Wülfrath / So 6.12. 17:00 Uhr, Stadtkirche Wülfrath
Beide Konzerte sind mittlerweile ausverkauft.

Angedacht 

Dienstag, 29. Nov. 2015
Was wohl den Menschen durch Herz und Kopf geht, die in diesen Tagen ihr Land verlassen und auf gefährlichen Wegen in Richtung Europa fliehen, um dem Krieg und der Barbarei des so genannten Islamischen Staates zu entkommen? Da werden sicher viele Gebete, christliche und nicht-christliche, laute und leise an Gott gerichtet. In Deutschland erleben wir derzeit eine berührende Welle der Hilfsbereitschaft: Menschen heißen Flüchtlinge an Bahnhöfen willkommen, reichen Hände über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg, helfen bei der Aufnahme, geben Sprachunterricht, sammeln Kleiderspenden, engagieren sich in kirchlichen und nicht-kirchlichen Gruppen und Initiativen für die Ankommenden. Auch in unserer Gemeinde ist die Hilfsbereitschaft groß: Ein ehemaliges Pfarrhaus wird derzeit für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt, dort wird ein internationales Begegnungscafé eingerichtet. In den Räumen des ehemaligen Kindergartens im Gemeindehaus am Pütt wird eine Gruppe von Ehrenamtlichen gemeinsam mit der Flüchtlingshilfeinitiative INGA Sprachkurse für Flüchtlinge erteilen.

Mit großem Engagement nehmen wir uns in Deutschland zur Zeit dieser Aufgabe an: Das Grundrecht auf Asyl ist uns sehr wichtig, denn unsere Geschichte ist von Menschen geprägt, die vor religiöser und politischer Verfolgung, vor Krieg und Diktatur fliehen mussten. Der Weg Menschen in unser Land aufzunehmen und zu integrieren ist nicht leicht, aber er lohnt sich. Wir haben das schon einmal geschafft, damals nach dem Zweiten Weltkrieg, als viele Flüchtlinge aus dem Osten im Westen aufgenommen wurden.

Mich freut die große Anteilnahme und ich weiß, dass wir ohne dieses Engagement die Probleme, die auf uns zukommen, nicht meistern werden. Integration ist eine Aufgabe von Jahrzehnten, die einen sehr langen Atem braucht. „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer“, so sang der Sänger Xavier Naidoo 2006. Das Lied wurde zu einer Hymne der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland, die unter dem Motto „Zu Gast bei Freunden“ stand. Eigentlich hatte Xavier Naidoo dieses Lied seinem Patenkind gedichtet. Er wollte ihm eine Beschreibung des Lebens mit auf den Weg geben, die nüchtern und realistisch darlegt, dass das Leben manchmal auch „steinig und schwer“ sein kann, dass Lebenswege durch unwegsames und steiniges Gelände führen können. Der Weg der Menschen, die bei uns stranden, ist „steinig und schwer“ gewesen und er wird auch hier für viele nicht einfach sein. Mit den Worten des Psalmbeters möchte ich für die Flüchtlinge und auch für die Menschen in unseren Gemeinden, in unserem Land und in Europa bitten, die vor einer großen Aufgabe stehen:

„Lass den Herrn deinen Weg bestimmen, vertrau auf ihn, und er wird handeln. Er wird deine Rechtschaffenheit erstrahlen lassen wie das Morgenlicht“ (Psalm 37,5f aus der neuen Züricher Übersetzung)
Pfarrer Ingolf Kriegsmann

Goldkonfirmation am 08.11.2015

Samstag, den 20. Juni 2015
Am 08.11.2015 feiern wir Goldkonfirmation. Konfirmanden die 1965 in unserer Gemeinde konfirmiert wurden, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Da wir gerne alle Goldkonfirmanden anschreiben möchten, bitten wir um Ihre Mithilfe um möglichst viele zu finden. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns aktuelle Nachnamen und Adressen mitteilen könnten. Vielleicht haben Sie noch Listen vom letzten Klassentreffen, die Sie uns zur Verfügung stellen könnten. Wenn Sie uns hier unterstützen möchten, melden Sie sich bitte im Gemeindeamt (Tel. 92560). Daneben sind auch die Diamantkonfirmanden (1955) und die Gnadenkonfirmanden (1945) eingeladen. Wer mitfeiern möchte, melde sich bitte auch im Gemeindeamt.

Klavierkonzert in der Kulturkirche: Schuberts Winterreise

Freitag, den 13. Nov. 2015
Am Samstag, den 21. November findet um18:00 Uhr das 2. Konzert von Fr. Heitmann in der Ev. Kulturkirche Wülfrath statt. 
Veranstalter ist unsere Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit der CDU Wülfrath.
Auf dem Programm steht dieses Mal die Winterreise von Franz Schubert, der Text dieses Liederzyklus stammt von Wilhelm Müller. Die Ausführenden dieses Abends sind: 
Jo Lindner, Tenor
Brigitte Heitmann, Klavier
Regine Lewandowski, Moderation
Einlass ab 17:30, Beginn 18:00 Uhr.
Der Eintritt kostet 10,- Euro.  
Vorverkauf: Schlüter's Genießertreff, Wülfrather Reisebüro
 
 
 
 
 
 
 
 

Offenes Singen in der Kulturkirche
Dienstag, 10. Nov. 2015
Wir laden in der Evangelischen Kulturkirche am 20. November um 17:00 Uhr zum gemeinsamen Singen ein.
Die Young Voices der Chorgemeinschaft Wülfrath, bereiten zusammen mit Gesangsfreunden aus der Wülfrather Flüchtlingsunterkunft In den Eschen einige leicht erlernbare Gesangsstücke vor, die an diesem Abend unter der musikalischen Leitung des Chorleiters Stephan Lux einstudiert werden sollen. Es sind alle Musikbegeisterten eingeladen, die sich beim Singen auf vertraute Harmonien und auch auf unbekannte Klänge aus fremdländischen Kulturen freuen möchten. Es können gern eigene Rhythmusinstrumente, wie Klangholz, Rassel, Schüttel-Ei mitgebracht werden. 

Gerhold & friends 

Dienstag, 3. Nov. 2015
Am Samstag, den 7. November feiert die Kulturreihe unserer Kirchengemeinde rund um den Kirchenmusiker Thomas Gerhold Premiere: Gerhold & friends. Begleitet von Jazzpianist Pablo Peredes, Sonja Ortmanns an der Querflöte und Susanne Eggern am Fagott. Das Konzert beginnt um 18:00 Uhr. Einlass ist ab 17:30 Uhr. Karten zum Preis von 7,- € sind an der Abendkasse erhältlich. Es wird ein experimentell-musikalischer Abend von Barock, Jazz, Rock bis zur jiddischen Klezmer-Musik geboten. 

 

 

 

 

 


Interkulturelles Fest

für Flüchtlinge - mit Flüchtlingen
Mittwoch, 30. Nov. 2015
Am Samstag den 3. Oktober findet von 11:00 bis 18:00 Uhr rund um die Real- und Sekundarschule ein Interkulturelles Fest statt.  Auch wir von der Ev. Gemeinde sind auf diesem Fest vertreten. Wir stellen dort u.a. unser Café International vor und informieren über das Stadtlotsenprojekt, das wir als Gemeinde z.Zt. intitieren: Ein Begleitdienst für Flüchtlinge und konkrete Hilfsmaßnahmen. Außerdem wird es von der Kulturkirche aus eine Kunst-Aktion geben: 100 weiße Regenschirme warten darauf, von kleinen und großen Künstlern aus vielen Nationen bemalt zu werden. Wenn sie Interesse haben, diese Aktion mit zu begleiten, dann melde sie sich gerne: info@kulturkiche-wuelfrath.de

Angedacht 

Freitag, den 19. Juni 2015
…damit wir klug werden. (Ps 90,12)

 

Mit diesen Worten aus Psalm 90 war der diesjährige Kirchentag in Stuttgart überschrieben. Auch aus Wülfrath machten wir uns in einer kleinen Gruppe dorthin auf und schauten, inwieweit wir klug werden können. Fünf Tage lang gab es Bibelarbeiten, Vorträge, Workshops und vieles Anderes zum klüger werden. Da galt es schon aufzupassen, kein Besserwisser zu werden. Denn Viele meinen ja oft, sie wären diejenigen, die alles wissen – natürlich besser als alle anderen. Warum also überhaupt klug werden? Wissen wir nicht eh schon alles und was wir nicht wissen, das wird dann schnell gegoogelt? Wir sind unsere eigenen Experten – oder halten uns zumindest dafür.

Solch ein Experte – oder Besserwisser? – war auch ein Mann, der auf einer Wanderung war. Vom Laufen müde, machte er Rast unter einem Wallnussbaum, der an einem Feldrand stand. Er schaute in den Baum, in die überladenden Äste: große, starke, knorrige Zweige, eine überwältigende Baumkrone, in der kleine Nüsschen hingen. Dann schweifte sein Blick über das vor ihm liegende Feld. Er sah die dicken prallen Früchte, Kürbisse, wie sie über das ganze Feld verstreut lagen, gehalten von dünnen, mickrigen Halmen; Lange, dürre und ausgetrocknete Stengel, nicht mal einen Finger dick, einem Spinnennetz gleich und an deren Ende hingen die dicken Feldfrüchte. „Also ich,“ dachte der Mann, „ich hätte das ja andersherum gemacht, Wenn ich Gott wäre, dann hätte ich die kleinen Nüsse an die dünnen Stengel gehängt und die dicken Kürbisse an die kräftigen Zweige.“ Eine gute Idee, wie er meinte.

So sind wir Menschen, wollen alles verbessern, planen und optimieren. Und was wir alles planen und organisieren: den nächsten Sommerurlaub – bis ins letzte Detail, die nächsten Arztbesuche – Vorsorge ist schließlich wichtig, unsere Zukunftsabsicherung. Wir planen unser ganzes Leben und wenn wir schon mal dabei sind, das Leben unserer Kinder auch. Aber alles Planen hat ein Ende, das merken wir schnell, wenn wir z.B. wegen einer Autopanne in der Toskana doch irgendwo ganz anders landen und merken, wie schön es dort ist, oder wenn wir, trotz aller Vorsorge, den Befund einer schweren Erkrankung bekommen, oder wenn unsere Kinder ihre eigenen Pläne haben und damit viel besser fahren, als wir dachten. Das Leben spielt einem so oft in die Taschen, mal zum Guten, mal zum Schlechten. Hinterher ist man dann klüger und vieles wird über den Haufen geworfen.

Doch wenn ich auf meinen Lebensweg schaue, auf das, was gelungen ist und das was schief gelaufen ist, dann sehe ich da doch einen roten Faden und ich habe die Gewissheit, dass Gott mich auf meinen verschlungenen Wegen begleitet. Er hat seine eigenen Pläne und er kennt die Wege, die ich gehe. Ich habe die Gewissheit, auch wenn ich dumm da stehe auf meinem Le- bensweg und meine doch so klugen Einfälle sich in Luft auflösen, er steht mir bei und fängt mich auf, wenn gar nichts mehr geht. Dann merke ich, da stößt meine Klugheit an ihre Grenzen, doch Gottes Grenzen die sind unendlich.

Das bekam auch der Wanderer zu spüren, als ihm, während er dort unter dem Baum lag, mit einem Mal eine Walnuss auf den Kopf fiel und er merkte, dass Gottes Plan wohl doch besser war, als der seine.

Thomas Rehrmann


Abriss der Kirche Rohdenhaus
Samstag, den 20. Juni 2015
Wir mussten uns von der Kirche Rohdenhaus trennen. Ein Stück Rohdenhauser Geschichte ist nun für immer verschwunden.
Ja, man muss schon ehrlich sagen, es tat weh, zu sehen, wie der große Bagger der Abrissfirma das erste Loch in die Wand zum Gemeinderaum der Rohdenhauser Kirche riss und die Kirche nach und nach verschwand. Innerhalb von nur zwei Wochen baute der Bagger zurück, was vor nahezu 100 Jahren mühevoll errichtet worden war. Schon im Jahr 2011 war die Rohdenhauser Kirche entwidmet worden und stand seitdem leer. Eine Vermarktung der Kirche war leider nicht von Erfolg gekrönt. Es fand sich kein potentieller Käufer, der sich vorstellen konnte, die Kirche anderweitig zu nutzen. Erst als sich das Presbyterium im vergangenen Jahr dazu durchgerungen hat, die Grundstücke ohne Gebäudebestand zu verkaufen, fanden sich Interessenten für die Baugrundstücke. So entstehen nach dem Abriss auf dem Areal Wohnhäuser. Drei Grundstücke für freistehende Einfamilienhäuser sind bereits verkauft, einige Grundstücke sind auch noch frei. Auch wenn es schmerzt, sich von der Kirche zu trennen, die für viele Menschen in den letzten 100 Jahren eine Heimat war, ist es gut zu wissen, dass Vieles aus der Kirche noch weiter genutzt wird.
Das meiste an Mobiliar wurde vor dem Abriss abtransportiert. Vieles kommt in unseren anderen Kirchen und Gemeindehäusern zum Einsatz und einiges von dem, was noch gut erhalten war, wurde der Lettland-Hilfe gespendet, unter anderem Stühle, Inventar des Gemeindesaales aber auch der Abendmahlstisch und das Rednerpult. So ist es gut zu wissen, dass alte Einrichtungsteile weiter sinnvoll in anderen Kirchen Verwendung finden. Die Orgel war leider in keinem guten Zustand mehr. Sie wurde von einer Orgelrestaurationsfirma begutachtet und die brauchbaren Teile ausgebaut. Aus ihnen wird eine kleinere Orgel gebaut. Natürlich wurden die Glocke, die Kirchenfenster und der Wetterhahn beim Abriss gesichert. Diese werden erst einmal eingelagert, bevor sie einen neuen Platz erhalten. Den mächtigen Findling, der vor der Kirche seinen Platz hatte, bekommt unser Kindergarten. Vielleicht wird er dann ein kleiner Kletterfelsen für unsere Kindergartenkinder.
Auch wenn mit dem Abriss ein Stück unserer Gemeindegeschichte verloren geht, ist es uns als Gemeinde wichtig, dass wir uns nicht ganz aus Rohdenhaus zurückziehen. Unser Kindergarten in Rohdenhaus, der gerade seinen fünfzigsten Geburtstag gefei- ert hat, ist auch weiterhin Anlaufpunkt unserer Gemeinde. Dort finden auch weiterhin, einmal im Monat, in kleinem, fast familiären Rahmen unsere Sonntagsgottesdienste statt, auch wenn nun nicht mehr die Glocke zum Gottesdienst ruft.

Die neue Kulturkirche unserer Gemeinde 
Samstag, den 20. Juni 2015
Zur Ev. Kulturkirche Wülfrath wird das alte Gemeindezentrum Ellenbeek, das in den letzten Jahren nur noch wenig genutzt wurde. Mit der Nutzung als Kulturkirche plant das Presbyterium, dass die Kirche in der Ellenbeek wieder neu belebt wird. Die Kulturkirche wird nicht nur ein Veranstaltungsort für diverse kulturelle Veranstaltungen, sondern sie ist und bleibt Kirche und verbindet damit die Bereiche Kultur und Spiritualität. Sie wird zu einem Ort des kulturellen Erlebens, des spirituellen Spiels, der len Sinnsuche und der Einladung zum Dialog. Die Ev. Kulturkirche Wülfrath ist offen für unterschiedlichste kulturelle Sparten wie Musik, bildende Kunst, Theater, Tanz, Film, Literatur... und heißt damit alle kulturell Interessierten herzlich willkommen! Begonnen hat das Programm der Ev. Kulturkirche Wülfrath im zweiten Halbjahr 2015. 

Im Programm der Kulturkirche werden kulturelle und künstlerische Veranstaltungen aus dem Bereich der Musik, genreübergreifend von der Klassik bis Jazz und Weltmusik angeboten. Attraktive kirchenmusikalische Akzente werden durch den Kirchenmusiker Thomas Gerhold mitverantwortet. Daneben laden wir Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt in unsere Kulturkirche Wülfrath ein. Mit regelmäßigen Ausstellungen, Lesungen, Tanz- oder Theaterperformances wollen wir den Dialog mit den bildenden und darstellenden Künsten suchen. Vorträge und Podiumsdiskussionen sollen gesellschaftspolitische, kirchliche oder kulturelle Fragen thematisieren, die für das Verstehen unserer Zeit bedeutsam sind. In den Räumen der Kulturkirche ist Platz, die verschiedensten Ausstellungen zu präsentieren.
Als Kulturkirche bleibt sie weiter Kirche und als solche natürlich eine Gottesdienststätte unserer Gemeinde. Die Gottesdienste werden nun zu besonderen „Kultur-Gottesdiensten“ Als solche laden sie zum Verweilen, Auftanken und der Begegnung mit Gott ein. Die Inhalte dieser Gottesdienste versuchen zeitgemäße aus Kunst, Kultur und Musik aus der ganzen Welt. Einmal im Quartal laden wir zu einem besonderen Gottesdienst ein: Am Samstagabend greifen wir in einem jungen, spritzigen und innovativem Gottesdienst die Fragen, die uns unter den Nägeln brennen, auf und bringen sie vor Gott und die Welt. In diesen Gottesdiensten, die von einem Team vorbereitet werden, werden jüngere Lieder gesungen, moderne Medien eingesetzt und auf andere Weise zur Gottesbegegnung eingeladen. Genauere Informationen können Sie in Kürze aus dem Halb-Jahres-Programm der Kulturkirche entnehmen.


Bericht der Gemeindeversammlung
Samstag, der 04.04.2015
Auf der Gemeindeversammlung Anfang Februar berichtete der Vorsitzende des Presbyteriums Pfarrer Ingolf Kriegsmann über die vergangenen Aktivitäten in den verschiedenen Bereichen der Gemeinde. Vor allem bei den Pfarrstellen sind im vergangenen Jahr einige Veränderungen geschehen. Pfarrer Rolf Breitbarth ist im Sommer in den Ruhestand gegangen und zu seinem Nachfolger wurde Thomas Rehrmann gewählt. Zur Situation der Pfarrstelle Duthe teilte Superintendent Jürgen Buchholz mit: “Herr Duthe ist nicht mehr Pfarrer der Rheinischen Kirche.” Seine Pfarrstelle ist aufgelöst und Pfarrer Ingolf Kriegsmann und Pfarrer Thomas Rehrmann teilen sich künftig die Seelsorgebezirke.

Finanzkirchmeister Friedemann Schott präsentierte anschließend die Zahlen der Gemeinde und stellte den Haushalt der Gemeinde für dieses Jahr vor. Trotz der vielen Bemühungen Ausgaben einzusparen, besteht im laufenden Jahr 2015 ein strukturelles Defizit von geplant 258.000 Euro. Diese laufenden Kosten müssen in der nahen Zukunft gesenkt werden, denn ansonsten wären die Rücklagen der Gemeinde in ca. sieben Jahren aufgebraucht, so Friedemann Schott. Wie die Gemeinde dem entgegen wirken kann, zeigte er anhand konkreter Beispiele. Bei den Kindertagestätten rechnete er vor, wir als Gemeinde haben bei unseren drei Kindergärten einen Trägeranteil von 12% der Kosten zu tragen. Dieses würde bei ca. 140.000 Euro im Jahr liegen. Da aber zu diesen Kosten noch Verwaltungs-, Bauunterhaltungs- und Betriebskosten kommen, zahlen wir tatsächlich 236.000 Euro im Jahr für unsere evangelischen Kindertagesstätten. In dieser Angelegenheit müssen wir, so Friedemann Schott, mit der Stadt reden. Ein anderes Thema war die Sanierung unserer Gebäude. Gerade für die Stadtkirche ist in der Zukunft mit einigen Kosten zu rechnen. So muss zum Beispiel das Dach der Stadtkirche saniert werden, was mit Kosten von etwa 200.000 Euro verbunden ist. Doch stehen in der Sanierungsrücklage nur 342.000 Euro zur Verfügung. Zu wenig, um die Kosten für alle anstehenden Bauerhaltungen dauerhaft zu decken. So hat sich die Gemeinde in der Vergangenheit schon von sanierungsintensiven Gebäuden getrennt. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Altenwohnungen In den Eschen, ebenso, wie die aus dem Verkauf des Geländes in Rohdenhaus, so Friedemann Schott, werden nicht eingesetzt, um im Etat zu verschwinden, sondern sind für die Erhaltung des Bestandes bestimmt. 

Nachdem das Presbyterium im vergangen Jahr beschlossen hat, die Kirche Ellenbeek - zumindest vorläufig - zu erhalten, ist nun angedacht, die Kirche als Diakonie- und Kulturkirche zu nutzen. An dem Konzept wird gearbeitet, so soll ein “Förderverein Kulturkirche” gegründet werden. Nach Nachfragen aus der Gemeinde und einem Dankeschön an die vielen ehrenamtlichen Helfer endete die Gemeindeversammlung mit lebhaften Gesprächen bei einem herzhaften Mittagessen. 
Pfarrer Thomas Rehrmann

Eröffnung der Evangelischen Kulturkirche Wülfrath

Dienstag, der 25. August 2015
Am Samstag den 05.09.2015 laden wir ganz herzlich zur feierlichen Eröffnung der Ev. Kulturkirche Wülfrath ein.
 
Nach langer Planung ist es nun soweit und die Ev. Kulturkirche Wülfrath öffnet ihre Pforten. In den Räumen des Gemeindehauses Ellenbeek wird in Zukunft die Kultur - ebenso wie die Kirche ihren Platz haben: Kultur in der Kirche; Kirche mit Kultur.
 
Die Eröffnung der Kulturkirche feiern wir am Samstag den 5. September um 18:00 Uhr mit einem großen Festgottesdienst, der von der Kantorei mitgestaltet wird. 
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Begegnung in und mit der Kulturkirche sowie der Besichtigung der Ausstellung der Künstlerin Gi Boy. 
Speisen vom Grill und Getränke werden angeboten. 
Ab 20:00 beginnt ein kleines Bühnenprogramm unter dem Motto:  Kultur trifft Kirche, Kirche trifft Kultur
 
Wir würden uns freuen, sie zur Eröffnung begrüßen zu dürfen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Angedacht

Samstag, der 04.04.2015
Fühlen Sie sich auch manchmal so kraftlos? Hat es Sie auch in diesem Winter gepackt? Der Grippevirus ging herum. Wo man nur hinguckte: Hier wurde gehustet und dort geschnieft und wenn man die Menschen fragte: „Was hast du eigentlich?“, hörte man häufig: „Irgendwie fühle ich mich kraftlos.“ Viele haben wochenlang einen Grippevirus ausgebrütet, der nicht weggehen wollte. Viele fühlten sich einfach schlapp und schleppten sich nur mit Mühe zur Arbeit. Kraft, das war etwas, was man wirklich brauchen konnte.
Wenn ich auf die verschiedenen Sportereignisse schaue, auf den Fußball, auf die Wintersportarten vom Skilanglauf bis hin zum Biathlon, da braucht man viel Kraft. Zum Beispiel sieht man, wie dem einen Skiläufer auf der Zielgeraden geradezu Kräfte zuwachsen, sodass er im letzten Moment noch seinen Vordermann überholt. Den anderen dagegen verlassen die Kräfte auf den letzten Metern, ein Schritt nach dem anderen wird schwer wie Blei. Immer wieder gibt es Athleten, die versuchen mit Doping ihren Muskeln neue Kräfte zukommen zu lassen. 
Da gibt es Börsenmanager, die an Bildschirmen hochkonzentriert die Kurse Ihrer Aktien verfolgen. Zehntel Cent können schon über Verlust oder Gewinn entscheiden, weil sie mit Millionen von Aktien handeln. Viele putschen sich mit Kaffee und Nikotin auf, und manche greifen sogar zu verbotenen Suchtmitteln, nur um nicht den rechten Moment des Verkaufens zu verpassen. 
Ja selbst Schüler und Studenten versuchen sich in Prüfungen mit Aufputschmitteln wie „Red Bull“ zu motivieren, um ja nur eine bessere Note zu schreiben. So groß ist die Konkurrenz. Viele fragen: „Wie wachsen mir übermensch- liche Kräfte wie Flügel zu, um diese oder jene Prüfungssituation zu bestehen?“ In was für einer Zeit leben wir? Reichen normale menschliche Kräfte nicht mehr aus? Wird heute von den jungen Menschen nicht zu viel verlangt? Ist die Konkurrenz nicht zu groß? Wenn man immer im beruflichen Wettkampf bestehen will, kann das leicht über unsere Kräfte gehen. Unsere menschlichen Kräfte und unser Potential sind begrenzt. Das ist auch gut so, sonst würden wir unseren Körper und unseren Geist überlasten.
Das ist anscheinend die neue Erfahrung des 21. Jahrhunderts: „Immer mehr, immer größer, immer schwerer“, ganz gleich, ob im Sport, im Beruf und auch im Zwischenmenschlichen. Wir leben jenseits unserer Leistungsgrenze. Es täte gut, auch ein biss- chen weniger, ein Bisschen ruhiger, ein Bisschen gelassener, ein Bisschen kraftsparender zu leben und zu arbeiten.
Das Resultat unseres Lebensdauerlaufs wäre dann nicht mehr der „Burnout“. Ein Wort dass Menschen früherer Generationen bei allen Beschwernissen des Lebens nicht kannten.
„Alles vermag ich durch den, der mir Kraft gibt,“ schreibt ein Mann aus dem Gefängnis. Man hatte Paulus wegen seiner Missionstä- tigkeit für das Christentum ins Gefängnis geworfen. Ihm geht es äußerlich schlecht. Ein Gefängnis im Altertum war kein Zuckerschlecken: Wasser und Brot in einem feuchten Loch, wahrscheinlich mit zwölf anderen Gefangenen in einem Raum. Paulus schreibt aus dem Gefängnis Briefe. Davon sind uns noch zehn Briefe erhalten. Wie hätten Sie aus dem Gefängnis geschrieben? Sicher hätten die meisten von uns geschrieben: „Ich brauche Hilfe!“ „Ich brauche einen Rechtsanwalt, der mich hier herausholt!“ „Ich brauche etwas zu essen, zu trinken, bitte frische Kleidung und noch viel mehr.“
Paulus schreibt hingegen „Freuet euch im Herrn, sorgt euch um nichts, betet und sagt Gott Dank. Ich habe beides kennengelernt, niedrig sein, und hoch sein, satt sein und hungrig, Mangel leiden und Überfluss. Alles vermag ich durch den, der mit Kraft gibt.“ Was für ein Gottvertrauen. Paulus gibt trotzdem, dass er im Gefängnis sitzt, Glauben, Kraft und Mut weiter an die, die draußen sind. Er besitzt aus dem Glauben an Christus Kraft und Vertrauen auf Gott, von dem er weiß, dass er ihn nicht fallen lässt. Diese innere Haltung lässt ihn gegenüber den Erlebnissen in der Welt gelassen sein. Denn er weiß, dass er von Gott geführt wird und dass Gott ihm genau so viel Kraft gibt, dass er diesen Tag leben kann.
Aus diesem Gottvertrauen heraus dichtet Hans Dieter Hüsch: „Ich bin vergnügt, erlöst, befreit, Gott nahm in seine Hände meine Zeit mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen, mein Triumphieren und Verzagen, das Elend und die Zärtlichkeit.“ 
Ich wünsche Ihnen für jeden Tag die Kraft, die sie brauchen um ihn zu bestehen. 
Pfarrer Ingolf Kriegsmann

Studienreise nach Kroatien vom 13. bis 20. September
Mittwoch, den 28. Januar 2015
Unsere Gemeinde fährt mit Pfarrer Ingolf Kriegsmann in diesem Herbst nach Kroatien. Die Reise für 25 Personen findet vom 13. bis 20. September 2015 statt. Wir wohnen in der Hafenstadt Cavtat zwölf Kilometer südlich von Dubrovnik in einem 4 Sterne Hotel mit Meerblick direkt an der Küste. Hauptattraktion der Reise ist die mittelalterliche Hafenstadt Dubrovnik, die wir ausführlich besichtigen. Die „Perle der Adria“ an der Südspitze Kroatiens besitzt ein außergewöhnliches historisches Ambiente. Sie gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Zeugnissen seiner bewegten Geschichte. Dubrovnik gilt zudem als kulturelle Hauptstadt Kroatiens. Besonders die mittelalterliche Stadtmauer, die schmalen Gässchen der Altstadt und der malerische Hafen verleihen der Stadt ihren einzigartigen Charme.
 
Dazu machen wir noch Ausflüge nach Südkroatien in die dalmatische Landschaft mit den historischen Städten Orasac und Ston. Einen Tag fahren wir nach Kotor in Montenegro und machen einen Ausflug ins Landesinnere nach Mostar. 
 
Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit von Cavtat aus mit dem Schiff die vorgelagerten Inseln der kroatischen Küste zu entdecken. Wir fliegen mit Air Berlin ab Düsseldorf, kommen in dem 4 Sterne Hotel Albatros der „Remisens“ Gruppe unter und haben während der Reise eine deutschsprachige Reiseleitung. Der Reisepreis beträgt 1199,- € pro Person im Doppelzimmer. Einzelzimmer sind auch möglich. Info: Pfarrer Kriegsmann (Tel: 925633)

Fest der Kirchen

Dienstag, den 26.05.2015
Herzlich willkommen zum Mitfeiern beim Fest der Kirchen!
Nach einem bunten Familiengottesdienst, der von der Kantorei und dem Kinderchor mitgestaltet werden, laden wir zum Fest der Kirchen auf dem Kirchplatz:
Grillen, Kaffee und Kuchen, Waffeln, Posaunenmusik, Spiel und Spaß, Basteln, Hüpfburg...
 
Das Bühnenprogramm wird hier in Kürze bekanntgegeben
 
Und helfende Hände bräuchten wir auch noch. Zum Beispiel beim Aufbau am Sonntag ab 8:30 Uhr oder zum Kuchenbacken oder Salate-Machen fürs Fest.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 


50-jähriges Jubiläum des Kindergartens in Rohdenhaus
Samstag, der 04.April 2015
Am 31.05.15 feiern wir 50. Geburtstag des Ev. Kindergartens Rohdenhaus. Hierzu laden wir Sie in der Zeit von 13:00 – 16:00 Uhr ganz herzlich ein.
Wir feiern unter dem Motto: „Von der „Bewahrungs- zur Bildungseinrichtung“ Sie werden die Veränderungen, die unsere Einrichtung gemacht hat anhand von Fotos nachvollziehen können.

Alle Eltern, Großeltern, und andere Interes- sierte sind herzlich eingeladen, die Aufgaben der Kinder auch auszuprobieren. Die Kinder erhalten gegen Vorlage der ausgefüllten Laufkarte eine Urkunde. Damit allen die gemachten Erfahrungen im Gedächtnis bleiben, können Sie ein Experimentierbuch erwerben. 

Pfarrer Ingolf Kriegsmann beendet das Fest mit einer Andacht um 15:30 Uhr auf dem Außengelände. Während der gesamten Zeit erhalten Sie Kaffee, Kuchen, Salat, Saft und Wasser. Außerdem spendet die Familie Momcilovic von den „Fleißigen Engeln“ das Fleisch und die Zuckerwatte. Für die musikalische Unterhaltung sorgen sie zusätzlich. 

Wir bedanken uns bei allen Eltern, die schon im Vorfeld sehr aktiv bei der Planung und Umsetzung der Feier mitgeholfen haben. Ohne diese Unterstützung könnten wir so ein großes Fest nicht feiern. 


Logo der Ev.-ref. Jugend
Dienstag, der 17. Februar 2015
Ihr habt Spaß am Malen und Gestalten? Ihr seid kreativ und habt viele tolle Ideen? Das passt ja perfekt, denn wir suchen ein Logo für de ev.-ref. Jugend. Schick uns bis zum 23. März deinen Vorschlag an folgende E-Mail-Adresse: evangelische-jugend-wuelfrath@gmx.de
Nach dem Einsendeschluss wird abgestimmt, welches Logo zukünftig unsere T-Shirts, Flyer und noch mindestens 1000 andere Sachen zieren wird. 
Dem Gewinner winkt eine kleine Überraschung.

Open Air-Familien Gottesdienst am Pfingstmontag, den 25.05.2015

Samstag, der 04. April 2015
Wir wollen es in diesem Jahr wieder wagen und am Pfingstmontag einen Open-Air Gottesdienst feiern. Dieser wird zentral im „Angergarten", dem Park neben dem „Krappsteich“ am Dorfkirchentagskreuz stattfinden. In diesem Gemeindegottesdienst sollen die Kinder und die Taufe im Mittelpunkt stehen. Wenn mit dem Gedanken gespielt haben, Ihr Kind taufen zu lassen, dann wäre dieser besondere Gottesdienst vielleicht die Gelegenheit für Sie. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich doch bitte im Gemeindeamt (Tel. 92560) oder bei Pfarrer Thomas Rehrmann (925617). Wir freuen uns auf Sie.
 
 
 

 

Wülfrather Bibel in Bildern

Montag, der 9. Februar 2015 
"500 Jahre Reformation“ Dieses Jubiläum wird im Jahr 2017 weltweit mit kirchlichen und kulturellen Veranstaltungen, Tagungen und großen Ausstellungen gefeiert. Schon die Jahre davor stehen unter einem speziellen „reformatorischen“ Thema. In diesem Jahr steht das Thema: "Reformation – Bild und Bibel“ im Mittelpunkt. Und auch die Wülfrather Kirchen und Gemeinden wollen die Bibel ins besondere Bild rücken. Es wird herzlich eingeladen, die eigene Lieblingsbibelstelle zu malen.
Im DIN A3 Format können die eigenen Ideen in vielfältiger Weise zu Papier gebracht werden. 
Ob mit Pinsel, Aquarell, Wachsmalern, Acryl, als Collage oder in anderer Art - das steht den Künstlerinnen und Künstlern frei. Dazu bedarf es keiner besonderen künstlerischen Ader,  jede und jeder ist eingeladen mit den eigenen Fähigkeiten die eigenen Ideen aufs Papier zu bringen. Die gesammelten Kunstwerke sollen bis Ostern in den Gemeinden abgegeben werden, damit sie zum Fest der Kirchen (am 14. Juni) ausgestellt und später zur „Wülfrather Bibel in Bildern“ gebunden werden können. 
Da die Bilder von Alt und Jung kommen, notieren sie bitte auf der Rückseite ihren Namen, ihr Alter und die Bibelstelle, auf die sich ihr Bild bezieht. 

Abendmusik mit der Kantorei

Montag, der 13. April 2015 
Die Kantorei unserer Kirchengemeinde lädt für Samstag, 18. April zu einer Abendmusik in die Stadtkirche ein. Die Veranstaltung begonnt um 18:00 Uhr. Dort werden Lieder von Bach bis Reinhard Mey gesungen. Abgerundet wird das kleine Konzert mit kammermusikalischen Instrumentalstücken.
Am 3. Mai wirkt der Chor an einem Singe-Gottesdienst in der Stadtkirche mit.
 
 
 
 

Kinderbibeltag

Mittwoch, den 28. Januar 2015
Zu Beginn der Osterferien veranstalten wir einen Kinderbibeltag für Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren. Nach dem Erfolg der Kinderbibelwochen in den vergangenen Jahren wollen wir einen ganzen Tag lang gemeinsam singen, biblische Geschichten hautnah erleben, basteln, spielen, musizieren, zusammen Mittag essen und am darauffolgenden Sonntag einen großen, bunten Familiengottesdienst feiern. Wir werden erleben, wie mit wem Jesus alles an einem Tische gesessen hat und erfahren, warum er heute noch das Brot mit uns bricht.
Termin 28. März von 10:00 bis 16:00 Uhr im Gemeindehaus Am Pütt. Den Familiengottesdienst feiern wir am Palmsonntag um 10:00 Uhr in der Ev. Stadtkirche. 
Informationen und Anmeldung bei Pfarrer Thomas Rehrmann (925617), Yvonne Schulter (925640) oder im Gemeindebüro (92560). Die Kinderbibelwoche werden wir in der ersten Herbstferienwoche anbieten.

Angedacht

Mittwoch, den 28. Januar 2015
Zur Jahreslosung 2015: "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob." (Röm 15,7)
"Nehmet einander an..." Ich lese die Jahreslosung für das neue Jahr und vor meinem inneren Auge lasse ich die Ereignisse Revue passieren, die Mitte Januar in Frankreich passiert sind, Geschehnisse, die ein ganzes Land zutiefst erschüttert haben. Und dann sehe ich die Bilder aus Paris. Bilder, die sehr eindrücklich gezeigt haben, wie die Mehrheit zu solch einem Akt des Terrors steht. Bilder, die ausdrücken wie wichtig es war zu sagen: "Wir lassen uns von so einem Terrorakt nicht einschüchtern, lassen uns nicht spalten, uns davon nicht unsere Werte nehmen: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit." Es war ein Eintreten für den Frieden, für Toleranz, für eine Versöhnung zwischen den Religionen, zwischen den Völkern. Über 3 Millionen Menschen auf der Straße. "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob." Das Wort der Jahreslosung für dieses Jahr 2015 hätte gut über diesem starken Auftreten stehen können.
 
Einander annehmen trotz aller Verschiedenheit, zusammen leben, ohne der Intoleranz Raum zu geben. "Nehmt einander an" sagt Paulus. Das heißt eben nicht, dass wir die Unterschiede und Andersartigkeit leugnen sollen. Wir sollen die Anderen in ihrer Andersartigkeit wahrnehmen, annehmen und sie tolerieren. Wir sind alle selbst von Gott angenommen. Das ist für Paulus der bedeutsame Grund für jegliche Toleranz und Akzeptanz. Denn in der Taufe sind wir von Gott angenommen – egal von welcher Herkunft oder Hautfarbe wir sind. Also, sagt uns die Jahreslosung, tut es wie er! Nehmt einander an. Gott hat sich uns vorbehaltlos und liebevoll zugewandt. Wir müssen an den Fehlern, die wir gemacht haben, nicht zerbrechen, sondern wir dürfen erfahren, dass uns unsere Schuld nicht erdrückt, wir müssen unsere Ängste und Sorgen nicht allein tragen. Wir dürfen uns von Gott angenommen wissen und wir können uns dann so annehmen wie wir sind und die anderen eben auch. "Nehmt einander an."
 
Die Jahreslosung sieht darin nicht nur reine Menschenliebe, sondern es geschieht zu Gottes Lob und Ehre. Deshalb ist Hilfe für uns, die wir uns als Christen von Jesus angenommen wissen, immer mehr als ein Zeichen bloßer Mitmenschlichkeit. In jedem Hände reichen, in jeder Umarmung, in jeder guten Tat und jedem freundlichen Wort, bricht dieser Friede Gottes an. Es ist Gottes Vision von einer neuen Erde und einem neuen Himmel, wo keine Träne, kein Schmerz und kein Leid mehr sein werden. Wo wir es schaffen, diesen Frieden zu versprühen, sind wir der Vision ein Stück näher - und unserem Gott selbst. Wenn dem so ist, dann werden wir in diesem neuen Jahr Gott tatsächlich begegnen. Gott ist uns dort ganz nahe, wo wir uns hinwenden und zuwenden, wo wir für andere eintreten und andere annehmen.
 
"Nehmt einander an" – wir brauchen dieses starke Wort in einem Jahr, das zeigen wird, ob es gelingt, auch fremde Menschen in unserem Land anzunehmen und willkommen zu heißen. Doch wenn wir dieser Jahreslosung folgen, dann verspreche ich Ihnen: Das wird ein gutes Jahr 2015!
Pfarrer Thomas Rehrmann  

Begreift ihr meine Liebe? Weltgebetstag von den Bahamas am 6. März 2015

Mittwoch, den 28. Januar 2015
Wir feiern den Weltgebetstag mit einem ökumenischen Gottesdienst am Freitag, dem 6. März 2015 um 17:00 Uhr in der Kirche Ellenbeek. Kontakt: Karin Fritsche (Tel: 3504)

Große Vielfalt auf kleinem Raum: so könnte ein Motto der Bahamas lauten. Der Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti besteht aus 700 Inseln, von denen nur 30 bewohnt sind. Seine rund 372.000 Bewohnerinnen und Bewohner sind zu 85% Nachfahren der ehemals aus Afrika versklavten Menschen, 12% haben europäische und 3% lateinamerikanische oder asiatische Wurzeln. Ein lebendiger christlicher Alltag prägt die Bahamas. Über 90 Prozent gehören einer Kirche an (anglikanisch, baptistisch, röm. katholisch etc.). Dieser konfessionelle Reichtum fließt auch in den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 ein, der von Frauen der Bahamas kommt. Auf der ganzen Welt wird ihre Liturgie am Freitag, den 6. März 2015, gefeiert.

Traumstrände, Korallenriffe und glasklares Wasser machen die Bahamas zu einem Sehnsuchtsziel für Tauchbegeisterte und Sonnenhungrige. Typisch für den Inselstaat sind aber auch sein Karneval (Junkanoo) mit farbenprächtigen Umzügen und viel Musik, kulinarischen Leckereien aus Meeresfrüchten und Fisch und vor allem seinen freundlichen Menschen. Die Bahamas sind das reichste karibische Land und gehören zu den hochentwickelten Ländern weltweit. In der sozialen Entwicklung und bei der Gleichstellung von Frauen und Männern schneiden sie im internationalen Vergleich recht gut ab. Auf den Bahamas sind so z.B. sehr viel mehr Frauen in den mittleren und höheren Führungsetagen zu finden als in Deutschland. 

Aber es gibt auch Schattenseiten im karibischen Paradies: Die Bahamas sind extrem abhängig vom Ausland (besonders vom Nachbarn USA) und erwirtschaften über 90% ihres Bruttoinlandsprodukts im Tourismus und in der Finanzindustrie. Der Staat ist zunehmend verschuldet; zweifelhafte Berühmtheit erlangte er als Umschlagplatz für Drogen und Standort für illegale Finanz-Transaktionen. Auch der zunehmende Rassismus gegen haitianische Flüchtlinge sowie Übergriffe gegen sexuelle Minderheiten kennzeichnen die Kehrseite der Sonneninseln. Rund 10% der Bevölkerung sind arm, es herrscht hohe Arbeitslosigkeit und gut Ausgebildete wandern ins Ausland ab. 

Erschreckend hoch sind die Zahlen zu häuslicher und sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder. Die Bahamas haben eine der weltweit höchsten Vergewaltigungsraten. In kaum einem anderen Land der Welt haben Teenager so früh Sex; jede vierte Mutter auf den Bahamas ist jünger als 18 Jahre.  Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides greifen die Weltgebetstagsfrauen in ihrem Gottesdienst auf. Sie danken darin Gott für ihre atemberaubend schönen Inseln und für die menschliche Wärme der bahamaischen Bevölkerung. Gleichzeitig wissen sie darum, wie wichtig es ist, dieses liebevolle Geschenk Gottes engagiert zu bewahren. In der Lesung aus dem Johannesevangelium (13,1-17), in der Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht, wird für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar. Gerade in einem Alltag in Armut und Gewalt braucht es die tatkräftige Nächstenliebe von jeder und jedem Einzelnen, braucht es Menschen, die in den Spuren Jesu Christi wandeln!

Der Weltgebetstag 2015 ermuntert uns dazu, Kirche immer wieder neu als lebendige und fürsorgende Gemeinschaft zu (er)leben. Ein spürbares Zeichen dieser weltweiten solidarischen Gemeinschaft wird beim Weltgebetstag auch mit der Kollekte gesetzt. Sie unterstützt Frauen- und Mädchenprojekte auf der ganzen Welt; darunter ist auch die Arbeit des Frauenrechtszentrums „Bahamas Crisis Center“ (BCC). Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit des Weltgebetstags mit dem BCC steht eine Medienkampagne zur Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Mädchen. Im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 erleben wir, was Gottes Liebe für uns und unsere Gemeinschaft bedeutet – sei es weltweit oder vor unserer Haustür!

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.


Videoclip der Kantorei

Freitag, den 06. Februar 2015
Für den Wettbewerb "Singen macht glücklich" vom WDR drehte unsere Kantorei ein Chorvideo. Sie performten im Schneegestöber am Hundertwasser-Kindergarten Düsseler Tor den "brennend heißen Wüstensand". Die mittlerweile 99 Sänger/innen singen alle Musikstile. 
Das Video ist mittlerweile auf Youtube veröffentlicht und kann unter folgender Adresse abgerufen werden: 
https://www.youtube.com/watch?v=WTesrcS4q1I
 

 

 

 


Gedenkminute für die Verstorbenen des Flugzeugunglücks in Frankreich

Mittwoch, der 25. März 2015
Am Donnerstag, den 26. März wird um 10.53  eine landesweite Gedenkminute für die Verstorbenen des Flugzeugunglücks in Frankreich abgehalten. Zu diesem Zeitpunkt ist die ev. Stadtkirche zu Gebet und Stille geöffnet. Um 10:53 war am Dienstag der Kontakt zur Unglücksmaschine abgebrochen.der Zur Gedenkminuten läuten die Glocken der ev. Stadtkirche.

Ökumenische Passionsandachten
Freitag, der 20. Februar 2015
In der Passions- und österlichen Bußzeit finden dienstags jeweils um 18:30 ökumenische Passionsandachten statt. Das diesjährige Thema der Passionsandachten sind die Werke der Barmherzigkeit nach Matthäus 25. Zu folgenden Terminen laden wir sie recht herzlich ein:
 
Di. 31.3. in der Freien ev. Gemeinde, Gefangene besuchen
 
 
 
 

Gemeindeversammlung

Mittwoch, den 21. Januar 2015 
Am 8.Februar 2015 findet nach dem Gottesdienst um 10.00 Uhr gegen 11.15 Uhr die diesjährige Gemeindeversammlung statt. Auf dieser Gemeindeversammlung wird über die vielen Veränderungen nach der Pensionierung von Pfarrer Rolf Breitbarth berichtet. In Zukunft werden in unserer Gemeinde nur noch zwei Pfarrer in zwei Seelsorgebezirken arbeiten. Über die Aufteilung der Bezirke wurde im Gemeindebrief schon berichtet. 

In der Gemeindeversammlung soll die Gemeinde zu Wort kommen und ihre Ideen sollen in den Gestaltungsprozess mit einbezogen werden.


 

Die Tagesordnungspunkte der Gemeindeversammlung sind

  1. Bericht des Vorsitzenden der Gemeinde
  2. Bericht des Finanzkirchmeisters
  3. Planung der Nutzung des Gemeindezentrums Ellenbeek
  4. Anfragen und Mitteilungen

Sie brauchen an diesem Tag nicht zu kochen, gegen 12.30 Uhr wird es Pizza geben. Alle Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen.


Deutscher Evangelischer Kirchentag

Montag, den 20. Oktober 2014
Wir laden herzlich ein, den Kirchentag im nächsten Jahr in Stuttgart vom 3.bis 7.Juni gemeinsam mit anderen Gemeindegliedern zu verbringen. Seit vielen Jahren hat es sich bewährt, die Kirchentagstage – zeitweise – in der Gruppe zu verbringen, um sich über Veranstaltungen auszutauschen oder Tipps zu bekommen, welches Angebot wann und wo sich wohl noch lohnen könnte, oder um einfach mal miteinander Pause zu machen. Auch für den kommenden Kirchentag wollen wir dieses Angebot wieder aufnehmen. 

Hier vorweg eine vorläufige Kalkulation: Anreise: per Bus, p.P. ca. 40 Euro 

Gemeinschaftsunterkunft mit Frühstück oder Privatquartier: p.P. 21,- €, Familien 42,- €. Tagungsunterlagen/Dauerkarten: p.P 98,- € , Familien 158,- €, ermäßigt 54,- €, u.a. mit Ticket für den ÖPNV in Stuttgart und Umland.

Weitere Infos bei Pfarrer Rehrmann und im Internet unter www.kirchentag.de. Anmeldung mit einer Anzahlung von 20,- € p.P bis Ende Januar 2015. 


Allianzgebetswoche 2015

Montag, 5. Januar 2015

Wir laden herzlich zur Allianzgebetswoche ein, vom 12.01.-15.01.2015 abwechselnd im Gemeindehaus Am Pütt und in der Freien evangelischen Gemeinde, Bahnhofstraße. Folgende Veranstaltungen finden statt:

12.1., 19:30h: Lobpreis, Bahnhofstraße

13.1., 18:30h: Taizéandacht mit Chor, Stadtkirche

14.1., 19:30h: Lobpreis, Bahnhofstraße

15.1., 15.00h: Seniorennachmittag zur Allianz im Gemeindehaus Am Pütt