Archiv 2016
 
Hier finden sie ältere Veröffentlichungen aus dem Jahr 2016

Kinderbibelwoche

Donnerstg, den 22. September 2017

Wir laden alle Kinder von 5 bis 10 Jahren zur Kinderbibelwoche ein. In der ersten Herbstferienwoche vom Montag, den 10.10. bis Freitag, den 14.10. heißt es: Das Gemeindehaus Am Pütt ist in Kinderhand: Es wird mit Gleichaltrigen gebastelt, gespielt, gesungen und biblischen Geschichten gelauscht. Beginn ist täglich ist um 9:00 Uhr, Ende um 14:00 Uhr, nach einem gemeinsamen Mittagessen. 
Den Abschluss der Kinderbibelwoche bildet am Sonntag den 16.10. um 10:00 Uhr ein großer Familiengottesdienst. 
Thema der Kinderbibelwoche: Arche Noah. 
Anmeldung im Gemeindeamt am Pütt (92560) oder bei Pfarrer Thomas Rehrmann
 
 

Sing Mop in der Kulturkirche
Montag, den 19. September 2016
Am Samstag, den 24.09. wird es musikalisch: Von ABBA, Adele, Beatles über Elvis, Grönemeyer, Lindenberg, Marius und Nena bis zu Prince, Rolling Stones, Udo Jürgens und vieles, vieles mehr.

Sing-Mop, das ist kein Chor, kein Programmkozert und auch kein simpler Mitmachabend, sondern Spaß an der Musik, lauthals Lossingen und Gemeinsamkeit. Wir präsentieren die schönsten Lieder zum Mitsingen – Schlager, Evergreens, Pop und Rock. Das Einstimmen ist dabei ausdrücklich erwünscht. Genauso wichtig ist der gesellige Rahmen: Dazu werden in der Kulturkirche Tischgruppen aufgebaut und an der Bar kann sich jeder mit Getränken versorgen.

Die Kantorei Wülfrath unterstützt uns sangeskräftig: In den Atempausen gibt sie populäre Chorstücke aus ihrem Repertoire zum Besten.      

Beginn 19:30, Eintritt 5,-€
 

Angedacht
Dienstag, den 28. Juni 2016 
Habt Salz in euch, und habt Frieden untereinander! Mk. 9,50. 
Vor einiger Zeit war ich bei einer Hauseinweihung eingeladen und habe meinen Freunden Brot und Salz mitgebracht. Über dieses Geschenk haben sie sich sehr gefreut, nicht weil sie bei dieser Einweihungs- party vergessen hätten, Brot einzukaufen, oder ihnen das Jod-Salz aus Bad Reichenhall ausgegangen wäre, sondern weil sie verstanden haben, was ich mit diesem symbolischen Geschenk aussagen wollte: „Ich wünsche Euch Glück, Frieden und Gesundheit in eurem neuen Haus. Gottes Friede möge in diesem Hause wohnen.“
Brot und Salz sind ein uraltes christliches Symbol und gelten als Grundnahrungsmittel schlechthin. Beide Lebensmittel durften sowohl im reichen wie auch im armen Haus nie fehlen, sonst drohte Hunger. Früher war Salz in manchen Gegenden Deutschlands so kostbar, dass es von weit hergeschafft wurde. Wer kein Salz hatte, konnte weder eine Suppe kochen noch Brot backen noch Lebensmittel haltbar machen. Was passiert, wenn in einem Land alles Salz fehlt, wird in dem Märchen „Der Salzprinz“ erzählt. [mehr...]

Angedacht
Donnerstag, den 21. April 2016
All you need is - Glück“ So lautete der Titel des Abendgottesdienstes, den wir vor Ostern in der Kulturkirche feierten. Alles was du brauchst ist Glück - Ein Gottesdienst zum Glücklich-werden! Was kann einen dort erwarten? Was hat unser Glaube, die Kirche mit dem Glücklichsein zu tun? Viel, wie wir fanden, denn sollen nicht alle Gottesdienste glücklich machen? Viele verschiedene Wege können uns dabei zum Glück führen: Dankbarkeit, Verzicht, Vergebung, Nächstenliebe, Glaube, Ehrlichkeit... – Alles Themen, die durchaus christlich besetzt sind.

Nun ist es zum einen so, dass wenn ich rundherum glücklich bin, dann fällt es mir leicht zu danken, zu verzichten, zu vergeben, meinen Nächsten zu lieben, zu glauben oder ehrlich zu sein. Aber es ist auch genau umgekehrt: Wenn ich all das tue, dann kann mir das auch zum Glücklich-sein verhelfen. Dankbarkeit, z.B. kann eine Lebenseinstellung werden, durch die ich mich all der positiven Dinge in meinem Leben bewusst werde. Dadurch, dass ich meinen Dank ausspreche, werde ich mir mehr und mehr gewahr, was mir alles an Gutem im Leben widerfährt. Der Adressat für unseren Dank ist schnell gefunden: Es sind zum einen unsere Mitmenschen, die Familie, die Freunde, die Arbeitskollegen, aber auch die mir unbekannte Person, die mich an der Kasse vorgelassen hat. Unseren Dank auszusprechen zeigt uns, welches Glück wir doch immer wieder haben. Zu Danken macht nicht nur mich glücklicher, sondern auch mein Gegenüber. Denn genauso, wie es schön ist, wenn wir Gutes erleben, macht es doch auch glücklich Gutes zu tun, jemand anderen zu helfen oder einen Gefallen zu machen.


Gerhold and friends in der Kulturkirche
Dienstag, den 31. Mai 2016
Wir laden zu einem Auftritt von Gerhold and friends in die Kulturkirche Wülfrath ein.
Am Samstag den 11. Juni musiziert Thomas Gerhold zusammen mit:
Wolfhard Barke (Didgeridoo, Obertongesang...) und
Bernd Liffers (Tasteninstrumente).
Mit Bühnen- und Ballettmusik aus Tintenherz, Brüder Löwenherz....
 
Eintritt an der Abendkasse 10,- Euro.
Einlass ab 17:30 Uhr
Beginn 18:00 Uhr
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  

Gemeindefest am 5. Juni 2016
Donnerstag, den 21 April 2016
Wir laden ganz herzlich zum diesjährigen Gemeindefest am 05. Juni 2016 von 11:00 bis 15:00 Uhr rund um das Gemeindehaus Am Pütt ein.
Im Anschluss an den Familiengottesdienst um 10:00 Uhr in der Stadtkirche - der von der Kantorei begleitet wird - ziehen wir zum Gemeindehaus Am Pütt um dort das Fest zu beginnen, wo wir vom Posaunenchor der Gemeinde begrüßt werden.
Neben vielen kulinarischen Leckereien – vom Kuchenbuffet über Waffeln, bis zum Grill – erwartet uns dort ein reichhaltiges Programm und viel Möglichkeit zum geselli- gen Beisammensein.
Für die Kinder wird es viele verschieden Spiel- und Bastelmöglichkeiten rund um das Gemeindehaus geben, unter anderem von der evangelischen Jugend und von den Kindertagesstätten betreut. Die große Wiese des ehemaligen Kindergartens lädt uns zum Spielen ein.

Einen besonderen Anlass für das diesjährige Gemeindefest gibt es auch: Pfarrer Kriegsmann hat im Sommer vor 25 Jahren in der Gemeinde seinen Dienst begonnen. Wir wollen ihn mit diesem Fest ehren und ihm für seine langjährige Arbeit in unserer Gemeinde danken. Wenn sie während des Gemeindefestes ein Grußwort an Pfarrer Ingolf Kriegsmann richten wollen, melden sie sich bitte im Gemeindebüro (92560).

Programm:
10:00 Uhr Familiengottesdienst in der Stadtkirche, begleitet von der Kantorei 
11:30 Uhr Zug zum Gemeindehaus 
11:45 Uhr Grußworte, Eröffnung des Gemeindefestes 
ab 12:00 Uhr Kinder-, Spiel-, und Bastelprogramm der Kindergärten und der ev. Jugend 
12:30 Uhr Auftritt des Kinderchores 
13:00 Uhr Auftritt des Jugendchores 
13:30 Uhr Musik
14:30 Uhr Maxi-Singers 
15:00 Uhr Abschlussandacht

Presbyteriumswahl vom 14. Februar 2016
Montag, den 15. Januar 2016
Am Sonntag, den 14. Februar wurden in unserer Gemeinde folgende Personen ins Presbyterium gewählt:
Rolf vom Bögel, Dr. Wiebke Förster, Klaus Jansen, Marcus Fritsche, Erika Hopp-Jost, Ulrike Hüser, Ina Priss, Manfred Hoffmann, Friedhelm Preußner, Friedemann Schott, Ralf Ortmanns und Dr. Claudia Trautwein. 
 
Als Mitarbeiterpresbyter gilt gewählt: Susanne Gartmann und Thomas Gerhold.
 
Die Wahlbeteiligung lag bei 7,6%
 
Die Presbyterinnen und Presbyter werden im Gottesdienst in der Ev.-ref. Stadtkirche Wülfrath am 06.03.2016 um 10.00 Uhr in ihr Amt eingeführt.
 

Jazz-Gottesdienst in der Kulturkirche
Mittwoch, den 11.Mai 2016  
mit dem Haus-van Endert Duo
In jedem Punkt den Gesetzen des Dialogs folgend, lässt ihre Musik die Limitationen des Wortes hinter sich. Eine klangsinnliche "Unterhaltung", die Gottesdienstbesucher und Künstler hoch belohnt entlässt.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es um 11:00 Uhr einen Jazz-Brunch mit einem Glas Sekt, Lachs, Frühstück, Crepes, Lasagne, Salate, Kaffee und Kuchen, Musik...
Reservierung für den Brunch unter 02058/925 60 
Brunch 14,- € (Kinder 5-10 Jahre halber Preis) 

Angedacht
Montag, den 11. Januar 2016
Jahreslosung 2016: Gott spricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ Jesaja 66,13
„Wir alle brauchen jemanden, der uns keine Vorwürfe macht!“ stand auf einer Karte, die ich zu Weihnachten bekam. Zuerst habe ich nicht verstanden, was diese Karte sollte. Keine frohe Weihnachten oder gutes neues Jahr. „Wir brauchen alle jemanden, der uns keine Vorwürfe macht!“ Erst mit der Zeit kam ich darauf, dass dies mehr ist als ein leicht dahin gesagtes „Gutes neues Jahr“. Das ist eine gute frohe Botschaft für das neue Jahr.

Wenn ich auf das zurückliegende Jahr zurückblicke, dann habe ich darin viele schöne Dinge erlebt. Aber es gab auch Dinge, die mir nicht gelungen sind. Da gab es Arbeiten, die liegen geblieben sind oder auch Dinge, die trotz bestem Bemühen richtig schief gelaufen sind. Und bei all diesen Dingen gibt es immer jemanden, der mir Vorwürfe macht oder machen könnte. Die Vorwürfe von außen sind schon schlimm, aber den strengsten Richter habe ich in mir selbst. Ich mache mir selbst die meisten Vorwürfe, dass mir dieses oder jenes nicht gelungen ist. Ich kann mir dann selbst das Misslungene nur schwer verzeihen. Da bräuchte ich jemanden, der mir keine Vorwürfe macht. Könnte das Gott sein, oder sehe ich in ihm nur den strengen Richter? Kann mir da die Jahreslosung für das Jahr 2016 helfen? Gott spricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Könnten darin tröstliche Worte des Evangeliums liegen?

Wir machen oft die Erfahrung, dass die Erziehung von heranwachsenden pubertierenden Kindern schief läuft. Da kommt ein Sohn zu seinem Vater und erzählt aus der Schule, dass er sich mit diesem oder jenem Lehrer nicht versteht. Oder die Tochter kommt zur Mutter und erzählt von Liebeskummer.

Und was machen wir törichte Eltern? Wir geben Ratschläge oder halten Vorträge, wie man es im Leben richtig macht. Oder wir erzählen, wie wir es selbst vor 30 Jahren unter ganz anderen Bedingungen gemacht haben. Aber das wollen unsere Kinder in diesem Moment gar nicht wissen, sie wollen einfach nur getröstet werden. Für sie kommt es darauf an, dass da jemand ist, der sie wie eine Mutter tröstet und keine Vorwürfe macht. Wir wären bessere Eltern, wenn wir uns auf das Trösten besser verstehen würden.

Gott spricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ Wäre unser Glaube nicht viel vertrauensvoller, wenn wir in Gott nicht nur einen strengen Vater, sondern auch die liebevolle Mutter sehen würden? In den 80iger Jahren wurde in der Theologie viel um männliche und weibliche Gottesbilder gestritten. Und manche feministische Theologinnen konnten nichts mehr mit den hergebrachten männlichen Gottesbildern anfangen.

Ich denke Gott ist beides, Vater und Mutter, und diese Bibelstelle ist der beste Beweis dafür. Genauso wie jeder Mensch in sich männliche und weibliche Eigenschaften trägt, so ist auch Gott Vater und Mutter aller Menschen zugleich. Gott hat männliche Eigenschaften wie Kraft, Mut und Entschlossenheit und zugleich weibliche Eigenschaften der Barmherzigkeit und des Trostes. Wenn wir nur die eine Seite Gottes sehen würden, würden wir die eine Hälfte Gottes wegschneiden, und es wäre nicht mehr der ganze Gott. Gott ist unser aller Vater und Mutter zugleich. Manchmal brauchen wir den Gott, der uns kraftvoll und mutig den Lebensweg weist, um das Leben zu bestehen, und manchmal brauchen wir einen Gott der uns einfach nur zuhört und tröstet. Gut, dass Gott beides ist, Mutter und Vater im Himmel und auf Erden, die uns im Leben begleiten und führen. Das wünsche ich Ihnen und uns allen, dass wir getröstet und zugleich ermutigt ins neue Jahr gehen. Amen. 


Ausstellung "Die Afrikaner"

Monatg, den 11. Januar 2016
Die Kulturkirche zeigt zur Zeit die Ausstellung „Die Afrikaner“ der Wülfrather Künstlerin Elke Voss-Klingler. Sie selbst schreibt über ihr neustes Projekt: 
Zeitgeschichtliche Ereignisse schleichen sich immer wieder in mein künstlerisches Schaffen ein und schaffen sich in unerwarteter Form- und Farbsprache ihren Ausdruck. So auch 2014, als ich mich in der Südpfalz für die bizarren Felsformationen des dort vorkommenden roten Sandsteins begeisterte. Ich erfuhr, dass exakt dieser Sandstein auch im heutigen Namibia existiert. Vor ca. 600 Millionen Jahren, als die Kontinente noch ein Kontinent waren, lag die heutige Südpfalz und Namibia dicht beisammen. Erst durch die Kontinentenbildung entfernten sie sich voneinander. Mir ging das Erfahrene nicht mehr aus dem Sinn, zumal parallel dazu viele Menschen aus Afrika heute nach Europa und damit auch zu uns kommen, und um Schutz und Hilfe bitten. Für mich war die geologische Verwandtschaft wie eine Parabel auf die aktuellen Geschehnisse. Stein/ Pappmaché–Skulpturen bilden die Grundlage für eine in sich geschlossene Arbeit, die ich „Die Afrikaner“ nenne. Das Zusammenspiel von Figur und Bild erzählt Geschichten von Flucht, Entbehrung, Leid und Tod, aber auch von Rettung, Hilfe und Geborgenheit.